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Aktuelle Branchen-News
DRUCK- UND MEDIENTECHNOLOGIE: AUTOMATISIERTE BILDOPTIMIERUNGS-SOFTWARE ALS "BILDWASCHMASCHINE" FÜR DIE HDM

Bilder wirken innerhalb von Sekundenbruchteilen auf das Gefühlszentrum, lösen Stimmungen aus und lassen sich leicht einprägen. Je besser sie sind, desto größer ist der Effekt. Dabei spielen Kontrast, Farbbrillanz oder Helligkeit eine entscheidende Rolle. Diese Faktoren können mit professioneller Software vollautomatisch analysiert und bei Bedarf optimiert und korrigiert werden. Der Umgang damit ist auch ein Thema für Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM). Sie können künftig Bilder für ihre Arbeiten mit einer vollautomatisierten Software-Lösung „waschen“.

Möglich ist dies durch eine Spende der OneVision Software AG in Regensburg. Sie stellt Studierenden der druck- und verpackungstechnischen Studiengänge der HdM das Bildoptimierungsprogramm Amendo sowie die Datenwaschmaschine Asura für Projektarbeiten wie z.B. Jahresberichte oder ähnliche Drucksujets zur Verfügung. Die Software-Lösung wird hauptsächlich in Verlagen, und Zeitungshäusern sowie von professionellen Fotobuchherstellern eingesetzt. „Die Software Amendo optimiert die Bilder vollautomatisch. Damit können wir die Qualität unserer Arbeiten ganz wesentlich verbessern und unsere Pre-Media Abteilung deutlich effektiver machen“, freut sich Prof. Dr. Thomas Hoffmann-Walbeck vom Studiengang Druck- und Medientechnologie. Zudem können eingehende PDF-Dateien mit der Normalizing-Software Asura vollautomatisiert überprüft und optimiert werden, so dass einem fehlerfreien und reibungslosem Druck nichts mehr im Wege steht.

Auch Hussein Khalil, CEO der OneVision Software AG, heißt den neu gewonnenen Kooperationspartner willkommen: „Wir freuen uns sehr, dass wir die HdM und Professor Dr. Hoffmann-Walbeck für die Kooperation gewinnen konnten. Mit seinem spannenden Vortrag zum Thema „Print 4.0 und die Bedeutung von Workflow Management Systemen“ bei unserer Open House Mitte Mai, hat er uns und den zahlreichen Verlagen aus der gesamten D-A-CH-Region gezeigt, wie wichtig die Vernetzung von Produktionsprozessen ist. Das Potential, das in der Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen in der Druckvorstufe liegt, ist enorm."

Bei dem Workflow-Symposium an der HdM am 26. Oktober wird OneVision zudem einen Vortrag zum Thema "Mehr Produktivität und Effektivität mit Workflow Management Systemen" halten.

Quelle:

LOGO - www.onevision.com

Über OneVision Software AG
Die OneVision Software AG ist ein internationaler Anbieter für innovative und kosteneffiziente Software-Lösungen für die Druck, Verlags- und Medienindustrie. In den letzten 20 Jahren hat sich die Unternehmung mit ihren Produkten für die Druckvorstufe als Weltmarktführer etabliert. Renommierte Zeitungsverlage, Magazinverlage und Druckereien weltweit arbeiten mit Produkten von OneVision und profitieren von der Automation, der Zuverlässigkeit und den daraus resultierenden Kostenersparnissen. Neben der ständigen Optimierung der bestehenden Lösungen investiert die OneVision Software AG kontinuierlich in die Entwicklung neuer Produkte und Zielkundensegmente. Das Produktportfolio des Unternehmens reicht inzwischen von Software für die Druckvorstufe über Tools für intelligentes Farbmanagement und Bildoptimierung bis hin zu Produkten für das digitale Publizieren.


Donnerstag, 13. Juli 2017, 11:58 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Juni 2017: Geschäftsklima erreicht ein weiteres Hoch

Das Geschäftsklima in der Druck- und Medienbranche hat sich im Juni 2017 gegenüber dem Vormonat verbessert. Der Geschäftsklimaindex nahm um 0,5 % zu und erreichte mit 107,2 Zählern den höchsten Stand seit April 2014. Auch gegenüber dem Vorjahresstand verzeichnete der Index ein deutliches Plus von 5,1 %.

Dieses Stimmungshoch gründet auf einer positiveren Beurteilung der aktuellen Geschäftslage. Der entsprechende Index stieg vom Mai zum Juni 2017 um 2,2 %. Die vom ifo-Institut befragten Druckereien vermeldeten eine unveränderte Nachfragesituation sowie eine stabile Entwicklung ihrer Auftragsbestände.

Das Vorjahresniveau wurde um 9,8 % übertroffen und erklärt sich vor allem durch das Jahrestief von 107,9 Indexzählern im Juni 2016.

Auch die Beurteilung der künftigen Geschäftslage war im Juni 2017 gegenüber dem Vorjahresstand mit 1,0 % im Plus. Gleichwohl sank der saisonbereinigte Index gegenüber Mai 2017 um 0,8 % auf 97,6 Zähler. Dies lag unter anderem daran, dass die Druckereien hinsichtlich der Entwicklung ihrer Verkaufspreise für den Zeitraum der kommenden drei Monate weniger optimistisch waren als im Vormonat.



Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Freitag, 30. Juni 2017, 09:45 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
bvdm erarbeitet neue Richtlinie zur Beurteilung von Drucksystemen

Was müssen Druckmaschinen leisten – und wie stellt man sicher, dass neu installierte Systeme die festgelegten Spezifikationen tatsächlich einhalten? Der bvdm erarbeitet derzeit gemeinsam mit seinen Partnern zwei Richtlinien, die Käufern und Anbietern helfen, sich vor dem Maschinenkauf auf ein Pflichtenheft zu verständigen und nach der Installation eine fundierte Abnahmeprüfung durchzuführen: Die seit Jahren bewährten Abnahmerichtlinien für Bogenoffsetdruckmaschinen werden auf den neuesten Stand gebracht. Und erstmals wird in Kürze eine Prüfrichtlinie für elektrofotografische Bogendigitaldrucksysteme zur Verfügung stehen.

Bogenoffsetdruck: Berücksichtigung neuer Druckmaschinenkonzepte

Die Richtlinie zur technischen Abnahme von Bogenoffsetdruckmaschinen gilt künftig auch für neuere Druckmaschinenkonzepte, beispielsweise „lange“ Druckmaschinen mit vor- und zwischengeschalteten Lackier- und Trocknungseinheiten. Neue Prüfkriterien werden für den Passer und das Tonwertübertragungsverhalten entwickelt. Andere Prüfungen werden modifiziert, um aussagekräftigere Messergebnisse zu erhalten und den Prüfablauf effizienter zu gestalten. Das schließt auch eine Überarbeitung der Testformen ein. Sämtliche Vorgabewerte werden überprüft und ggf. dem Stand der Technik entsprechend neu festgelegt.

Die Richtlinie erarbeitet der bvdm gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und dem Sächsischen Institut für die Druckindustrie (SID). Sie soll bis zum Jahresende 2017 vorliegen. Die technische Abnahme von Lackierwerken an Bogenoffsetdruckmaschinen wurde bereits in einer separaten Richtlinie geregelt, die seit Dezember 2016 im bvdm-Shop (https://www.bvdm-online.de/shop/) erhältlich ist.

Digitaldruck: Erstmals objektive Kriterien für die Systemprüfung

Digitaldrucksysteme unterscheiden sich im Hinblick auf Druckqualität, Leistung und Preis deutlich stärker voneinander als Bogenoffsetdruckmaschinen. Konsequenterweise wird die neue Prüfrichtlinie für elektrofotografische Digitaldrucksysteme keine Vorgabewerte ausweisen. Dennoch ermöglicht die Richtlinie eine Einordnung der Systeme: Zu jedem einzelnen Prüfparameter beschreibt sie die Bandbreite des Marktangebots und nennt zum Vergleich typische Werte des Offsetdrucks. Das erleichtert es den Vertragspartnern, individuelle Grenzwerte zu vereinbaren. Nach der Inbetriebnahme eines Drucksystems lässt sich dann objektiv prüfen, ob es den festgelegten Anforderungen tatsächlich entspricht. Hierzu stellt die Richtlinie Vorgaben für Gestaltung, Druck und Auswertung von Testformen bereit. Prüfvorschriften gibt es zur Farbgenauigkeit beim 4c- und Sonderfarbendruck sowie zur Gleichmäßigkeit (über den Druckbogen), Konstanz (über die Auflage) und Reproduzierbarkeit (über einen längeren Zeitraum) der Farbwiedergabe. Außerdem regelt die Richtlinie die Prüfung verschiedener Bildqualitätsparameter (u. a. Auflösung und Homogenität), der Tonwertübertragung und der Passer-/Registereigenschaften von Digitaldrucksystemen.

Die Prüfrichtlinie wird gemeinsam von bvdm und Fogra herausgegeben. Die Veröffentlichung ist noch im Sommer 2017 geplant.

Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Freitag, 30. Juni 2017, 07:12 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
25. Ausgabe Handbuch Druck und Werbung Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt erschienen
Das Verzeichnis der Druckbranche für Marketing und Vertrieb.



Seit über 25 Jahren gibt das Sächsische Institut für die Druckindustrie (SID) das „Handbuch Druck und Werbung Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt“ heraus. Die neu überarbeitete 2017er Ausgabe steht Ihnen ab sofort in der bewährten Form zur Verfügung.

Auftraggeber, die Firmen für die Herstellung Ihres speziellen Printmediums suchen, werden in diesem Nachschlagewerk schnell fündig. Zusätzlich zu den Kontaktdaten jedes Unternehmens bietet das Handbuch Informationen zum Leistungs- und Produktangebot der einzelnen Firmen. Das jährlich aktualisierte Verzeichnis im A5-Format, 4-farbig gedruckt, enthält rund 1.200 Firmeneinträge. Es ist untergliedert in die Kapitel Werbung/Druckvorstufe, Druckereien, Druckweiterverarbeiter, Hersteller, Händler und Entsorger. Das Kapitel Infothek beinhaltet u.a. Firmeneinträge von Unternehmensberatern und Sachverständigen, Informationen zur Erstellung grafischer Erzeugnisse, einen Messekalender sowie weitere Adressen aus dem Umfeld der Druckbranche.

Das Handbuch Druck und Werbung Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt 2017 kann ab sofort zum Preis von 20,00 ¤ zzgl. Versand- und Verpackungskosten entweder über das Bestellformular im Internet www.sidleipzig.de/handbuchbestellung, oder per E-Mail handbuch@sidleipzig.de

erworben werden.

Neben der gedruckten Version präsentiert das SID auf www.handbuch-druck-werbung.de mit dem neuen Online-Portal Handbuch Druck und Werbung online auch eine auf den gesamten deutschsprachigen Raum erweiterte Recherchemöglichkeit mit ausgewählten Unternehmen.

Kontakt:
Sächsisches Institut für die Druckindustrie
Redaktion Handbuch
Telefon: 0341/2 59 42-26
Telefax: 0341/2 59 42-86
E-Mail:handbuch@sidleipzig.de


Quelle:

Logo: SID Leipzig - www.sidleipzig.de

Links:
Aktuelle PSO - Nachrichten ...
SID Forschungen ...
SID Dienstleistungs-Übersicht...
PITSID Produkt-Übersicht...
Ein Gutachter berichtet aus der Praxis ...

Das Sächsische Institut für die Druckindustrie (SID) ist seit 1999 Forschungspartner des deutschen grafischen Maschinenbaus, ingenieur-technischer Dienstleister sowie branchenkompetente Technologietransferstelle. Mit unserem Know-how und unserem Engagement unterstützen wir den grafischen Maschinenbau sowie die grafische und die verarbeitende Industrie. Das SID betreibt Forschung und Entwicklung im Auftrag Dritter, besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen. Das SID ist außerdem in die marktvorbereitende Industriefoschung eingebunden und betreibt Technologietransfer. Als Fördermittelgeber fungieren Bundesministerien und die Länder.
Weitere Informationen unter: www.sidleipzig.de

Donnerstag, 29. Juni 2017, 09:33 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Positive Entwicklungen in der deutschen Druckindustrie

Ein stabiler Branchenumsatz, steigende Investitionsbereitschaft und ein anhaltend hoher Anteil der Nettowerbeeinnahmen zeichnen ein vergleichsweise positives Bild der deutschen Druck- und Medienwirtschaft für das Jahr 2016, stellte Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm), in der Jahrespressekonferenz des Spitzenverbandes der Branche am 22. Juni in Berlin fest.

Nach Schätzungen des bvdm lag der Branchenumsatz der Druck- und Medienwirtschaft 2016 stabil bei 21,1 Mrd. Euro.

Auditorium SID


Die Investitionen der Unternehmen dürften laut bvdm im Jahr 2016 bei 666 Mio. Euro liegen, das wäre ein Anstieg von über 20 %. Die Investitionsquote der Branche liegt damit nach wie vor deutlich über der des Verarbeitenden Gewerbes. Ersatzbeschaffungen und Erweiterungen der Kapazitä- ten gehören zu den wichtigsten Investitionsmotiven der Druck- und Medienindustrie. Auch die Digitalisierung des wirtschaftlichen Umfeldes spielt bei den Investitionsentscheidungen eine wichtige Rolle.

Print ist nach wie vor der Werbeträger Nummer 1: Gedruckte Werbung macht fast 55 % der Nettowerbeeinnahmen aus, den Rest teilen sich Fernsehen, Hörfunk, Kino sowie Online & Mobile. Den größten Anteil nehmen dabei Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Publikumszeitschriften ein.

Ein Resümee der politischen Arbeit des bvdm in den vergangenen vier Jahren zog Wolfgang Poppen, Präsident des Bundesverbandes. So könne der Verband seit seinem Umzug von Wiesbaden nach Berlin seiner Rolle als Arbeitgeberverband, technischer Fachverband und vor allem als politischer Wirtschaftsverband noch besser gerecht werden. Zum Ende der ausklingenden Legislaturperiode hat der bvdm Wahlprüfsteine zu den wichtigsten Themenkomplexen der Branche formuliert und den Parteien mit der Bitte um Beantwortung vorgelegt. Die Wahlprüfsteine enthalten 21 Fragen, die sich eng an die spezifischen politischen Anforderungen der Druckindustrie anlehnen. Die beantworteten Wahlprüfsteine werden – unter anderem auf der Website der Verbände – veröffentlicht. Damit erhalten die Unternehmen konkrete Informationen darüber, welche Partei sich am besten für ihre Belange einsetzt – ohne dass sie anfangen müssten, mehrere dicke Wahlprogramme zu lesen.

„Nach den Wahlen bzw. schon während der Koalitionsverhandlungen wird der bvdm die Politiker dann an ihre Aussagen erinnern“, so Wolfgang Poppen. „Und auch nach der Regierungsbildung werden wir die Verantwortlichen immer wieder darauf verweisen“.

Nach aktuellen amtlichen Statistiken sind in der Druck- und Medienwirtschaft 8.316 Druckbetriebe mit 139.399 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 2,4 % bei den Betrieben und 2,1 % bei den Beschäftigten.

Amtliche Konjunkturdaten sowie Stimmungsindikatoren signalisieren für die ersten vier Monate des laufenden Jahres eine durchwachsene Lage in der Branche. Die größten Geschäftsrisiken sehen die Druck- und Medienunternehmen in einer nicht ausreichenden Inlandsnachfrage, zunehmenden Arbeitskosten sowie ggf. wieder ansteigenden Preisen für Energie und Rohstoffe. Zudem melden zahlreiche Betriebe einen Fachkräftemangel. Chancen für Druckereien ergeben sich jedoch 2017 aufgrund wichtiger politischer und kultureller Ereignisse, der anhaltend hohen Konsumneigung und nicht zuletzt einer guten Geschäftsstimmung in der Werbewirtschaft.

Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Donnerstag, 29. Juni 2017, 08:08 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Deutscher Druck- und Medientag 2017: Weg frei für gutes Unternehmertum

Die Jahrestagung des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Politik. Über 240 Teilnehmer verfolgten am 22. Juni im Kempinski Hotel Bristol Berlin spannende und interessante Vorträge von Politikern und politischen Interessenvertretern.

Nach der Eröffnung des traditionellen Unternehmerforums durch den Präsidenten des bvdm, Wolfgang Poppen, referierte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, zu den Ausgangsbedingungen der Wirtschaft vor der Wahl. Eindringlich warb er mit dem Leitsatz „Mehr Wirtschaft wagen!“ dafür, in der anstehenden Wahlauseinandersetzung die legitimen Interessen des Unternehmertums verstärkt in den Blick zu nehmen.

Herzliche Grüße von Angela Merkel aus Brüssel übermittelte Peter Altmaier, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. In seinem Vortrag präsentierte er einen eindrucksvollen Überblick über das Erreichte und die anstehenden Aufgaben der Politik – in Deutschland und in Europa. Man dürfe den Kampf um das gedruckte Wort nicht aufgeben, stellte Altmaier in einem leidenschaftlichen Appell für Print zu Beginn seiner Rede klar.

Dr. Markus Lorenz, Partner bei The Boston Consulting Group, schloss das Unternehmerforum mit dem wohl wichtigsten Zukunftsthema der Branche ab: Print 4.0 und die Zukunft des Druckens. Lorenz, der digitale Druckmaschinen für industrielle Anwendungen baute, bevor er 2002 zu BCG kam, bot spannende Einblicke in den voll digitalisierten, vernetzten und weitgehend automatisierten Drucksaal der Zukunft.

Den Abend der Deutschen Druckindustrie verbrachten die Teilnehmer im Spreespeicher im neuen Medienzentrum am Berliner Osthafen. Höhepunkt des Abends war ein Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, der viele Jahre als selbstständiger Drucker tätig war und die Branche daher wie wohl nur wenige Politiker kennt.

„Der Deutsche Druck- und Medientag hat sich auch 2017 wieder als wichtigster Treffpunkt der Branche bewährt“, unterstreicht Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm. „Druckunternehmer, Experten, Zulieferer, Fachpresse und Politik können sich intensiv und in angenehmer Atmosphäre austauschen und von einem umfassenden Informationsangebot profitieren.“

Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Donnerstag, 29. Juni 2017, 07:49 Uhr

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Umwelt-Info
Tag der Verpackung 2017: Jeder dritte Deutsche scheitert beim Recycling

Deutschland ist Recyclingweltmeister. Aber wie lange noch? Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi) zeigen, dass mehr als ein Drittel der Bevölkerung immer wieder bei der Wiederverwertung von Verpackungen scheitert. Besonders dramatisch ist die Situation bei den 16 – 34-Jährigen - hier ist es fast die Hälfte. Weitere Ergebnisse zeigen die hohe Bedeutung der Schutzfunktion von Verpackungen. Für die Zukunft wünschen sich die Bürger einen wichtigen Beitrag der Verpackung zum Schutz vor Produktfälschungen.

Zum 3. Tag der Verpackung in Deutschland und Österreich am 7. Juni 2017 hat tnsinfratest im Auftrag des dvi die Menschen in Deutschland zu Verpackungen und Recycling befragt. Gefragt wurde nach den wichtigsten Aufgaben der Verpackung, nach wichtigen Lösungen für die nahe Zukunft und wie es die Verbraucher in Deutschland mit dem Recycling gebrauchter Verpackungen halten.

Kreislauf im Keller: Vor allem die Jüngeren scheitern beim Recycling
Aktuell gelangen über 70 % aller gebrauchten Verpackungen in das stoffliche bzw. werkstoffliche Recycling, wo sie als Wertstoff zur Ausgangsbasis für neue Verpackungen oder andere Produkte werden. „Mit seinen hohen Recyclingquoten sichert sich das rohstoffarme Deutschland wertvolle Sekundärrohstoffe und behauptet seit Jahren den Titel als Recyclingweltmeister“, sagt Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des dvi. „Die Frage ist: Wie lange noch?“

Wie die Umfrage des dvi zeigt, scheitert mit über 33,3 % mehr als jeder dritte Deutsche immer wieder beim Recycling. Auch wenn die Gründe unterschiedlich sind, aus Sicht des dvi muss es „das Ziel sein, die Quote derjenigen, die alle gebrauchten Verpackungen richtig entsorgen, auf über 80 % zu bringen. Sonst gehen zu viele wertvolle Verpackungen mit dem Restmüll in die Verbrennung, werden zum Störfaktor für die Materialströme des Recycling oder belasten die Umwelt“, so Reiner. Bedenklich sind für den dvi-Vorstandsvorsitzenden vor allem die Ergebnisse bei den 16 – 34-Jährigen, wo die Quote bei nur 55,2 % liegt. Hier offenbaren sich scheinbar massive Grundlagendefizite. „Ein gutes Viertel der Jahrgänge ab 1983 hat große Informations- und Wissensdefizite, wie und wo gebrauchte Verpackungen gesammelt werden. Die Aufklärungsarbeit der 90er-Jahre zur Mülltrennung hat diese Generation offensichtlich nicht mehr erreicht. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf.“

Im Bereich des beruflichen Nachwuchses engagiert sich das dvi laut Reiner schon seit Längerem mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Recycling. Aber Recycling funktioniere nur im Team von Unternehmen und Verbrauchern. Deshalb werde sich das dvi vermehrt auch an die breite Öffentlichkeit wenden - nicht zuletzt mit dem jährlichen Tag der Verpackung. „Die Verpackung schützt vor vielem, aber nicht vor der Eigenverantwortung jedes Einzelnen, richtig mit ihr umzugehen. Eigenverantwortung aber braucht in einer freiheitlichen Gesellschaft als Basis das nötige Wissen und die nötige Handlungskompetenz. Wenn diese gerade unter den Jüngeren fehlt, ist das ein Warnzeichen, das wir ernst nehmen müssen“, so Reiner, der eine gemeinsame Anstrengung aller Multiplikatoren und Akteure einfordert.

Verpackung schützt!
In der Befragung bewerteten über 96 % der Bevölkerung zentrale Funktionen der Verpackung wie Schutz der Ware, einfaches Handling, Nachhaltigkeit oder Information von Verbrauchern als wichtig oder sehr wichtig. „Tatsächlich sind Verpackungen so fundamental wie Straßen und Elektrizität. Sie gehören zum unverzichtbaren Teil der Infrastruktur. Unsere Fortschritte bei Hygiene, medizinischer Versorgung, wachsender Lebenserwartung aber auch Wohlstand und Lebensqualität wären ohne Verpackungen nicht möglich“, stellt Reiner fest.

Intelligenter und aktiver Schutz für die Zukunft
Intelligente und/oder aktive Verpackungen werden von der Bevölkerung positiv gesehen und mit wichtigen Lösungen verbunden. Wichtig sind für die Befragten dabei vor allem innovative Funktionen zur Bewahrung von Frische und Qualität sowie zum Schutz vor Fälschungen. „Die Verbraucher haben ein feines Gespür für die Gefahren und Risiken, die Produktfälschungen verursachen“, bestätigt Reiner. „Immerhin sind über ein Viertel der Plagiate Produkte des täglichen Bedarfs wie Arzneimittel oder Pflegeprodukte!“ Ab Februar 2019 müssen alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel mit individuellen Erkennungsmerkmalen und weiteren Vorrichtungen gegen Manipulation versehen werden, wie zum Beispiel ein Erstöffnungsschutz und TrackingMöglichkeiten. „Die Verpackungshersteller unterstützen den Kampf gegen Produktfälschungen schon heute durch neue Technologien wie Hologramme, synthetische Material-DNA, codierte Etiketten, UV-Druckfarben oder RFID-Chips. Und das ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange“, ist Thomas Reiner überzeugt.

Mehr Informationen bietet das dvi auf der Seite http://www.tag-der-verpackung.org.

Über den Tag der Verpackung

Mit einem jährlichen „Tag der Verpackung“ in Deutschland und Österreich informieren Unternehmen, Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette über die Bedeutung der Verpackung und die Leistungsfähigkeit ihrer Akteure. Sie geben Einblicke in ihre Arbeit, informieren die lokale Öffentlichkeit und zeigen Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen. Der Tag der Verpackung ist eine Initiative des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi).
www.tag-der-verpackung.org

Quelle: DVI - Deutsches Verpackungsinstitut e.V.

Über das Deutsche Verpackungsinstitut

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) unterstützt als Netzwerk der Verpackungsindustrie den Know-how-Transfer und fördert den Dialog zwischen Unternehmen, Institutionen und Partnern. Seine Mitgliedsunternehmen kommen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette. Zu den Initiativen des dvi gehören der Tag der Verpackung, der Deutsche Verpackungspreis, der Deutsche Verpackungskongress, die Dresdner Verpackungstagung, das Kooperationsprojekt PackVision und die Verpackungsakademie als Aus- und Weiterbildungsstätte.
www.verpackung.org


Donnerstag, 08. Juni 2017, 09:11 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Mai 2017: Geschäftsklima auf hohem Vormonatsniveau

Das Geschäftsklima in der Druck- und Medienbranche blieb im Mai 2017 auf dem Niveau des Vormonats. Der Indexstand von 106,7 Zählern steht somit erneut für eine gegenüber den Vorjahren gute Stimmung in der Branche. Das Plus von 1,0 % gegenüber dem Vorjahresstand stützt diese Wahrnehmung.

Verantwortlich für das Stimmungshoch waren die optimistischeren Geschäftserwartungen, die zusammen mit der Geschäftslagebeurteilung in die Berechnung des Klimas eingehen. Gegenüber dem Vormonat stieg der Index der Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate um 2,4 % auf 98,6 Zähler. Auch das Vorjahresniveau wurde um 2,9 % übertroffen.

Im Vorjahresvergleich ergab sich bei den Erwartungen nur eine geringfügige Änderung. Mit negativen 0,3 % blieb der Index etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Da der Index der Geschäftslagebeurteilung um 4,2 % stieg,lag der Geschäftsklimaindex insgesamt 1,8 % über Vorjahresniveau. Die Beurteilung der künftigen Geschäftslage wurde geprägt von der Einschätzung, bessere Verkaufspreise erzielen zu können und der Erwartung auf ein zunehmendes Auslandsgeschäft.

Im Vergleich zum Vormonat ist der Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage allerdings um 2,8 % gesunken. Mit dem Indexstand von 115,6 Zählern im Mai 2017 lag er auch gegenüber dem Vorjahr im Minus (-1,2 %). Dies dürfte sich mit der ungünstigen Produktionsentwicklung im April und den zum Vorjahr unveränderten Auftragsbeständen im Mai begründen lassen. Dennoch ist die aktuelle Stimmung weiterhin auf einem hohen Niveau. Sie wird gestützt von der zu den Vormonatswerten vergleichsweise positiven Verkaufspreisentwicklung. Auch die halbjährliche Beurteilung der Ertragslage fiel in der Druckindustrie im Mai besser aus als in den vorherigen Befragungen.



Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Mittwoch, 07. Juni 2017, 08:00 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
bvdm: Am gedruckten Bahnticket festhalten

Die Pläne der Deutschen Bahn, auf gedruckte Fahrscheine grundsätzlich zu verzichten und diese durch ein digitales System zu ersetzen, sind aus Sicht des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) klar abzulehnen. Printprodukte sind niederschwellig, barrierefrei und deutlich weniger abhängig von anfälliger IT-Infrastruktur. Aus diesen Gründen sollten sie neben den digitalen Angeboten dauerhaft zur Verfügung stehen.

Der bvdm begrüßt, dass schon jetzt die Buchung eines digitalen Bahntickets per Website oder App möglich ist. Gemeinsam mit der Option zum Kauf eines gedruckten Tickets am Schalter oder am Automaten wird den Wünschen und Anforderungen aller Bahnreisenden gerecht.

Ein System, bei welchem „der Zug über das Handy eines Passagiers erkennt, dass er eingestiegen ist“ − wie von Bahnchef Richard Lutz gegenüber der Bild am Sonntag skizziert − wirft zudem erhebliche Datenschutz- und Sicherheitsfragen auf. Auch ist fraglich, ob alle Bahnreisenden – insbesondere ältere Menschen, sozial Schwache oder Touristen – über Endgeräte verfügen, die diese Funktion unterstützen. Nicht zuletzt zeigen Hackerattacken wie zuletzt „Wannacry“, von der auch die Deutsche Bahn betroffen war, die erheblichen Sicherheitsmängel digitaler Infrastruktur auf.

Nicht überall gilt: Digital ist besser“, unterstreicht bvdmHauptgeschäftsführer Paul Albert Deimel. „Entspannt mit der Bahn reisen heißt auch, sich keine Sorgen darüber machen zu müssen, ob das WLAN funktioniert, ob die App auf meinem Handy läuft und ob Bewegungsprofile über meine Person erstellt werden.“

Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Dienstag, 16. Mai 2017, 07:11 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
LE(D)-UV-Druck aus ökologischer Sicht Eine bemerkenswerte InaP-Podiumsdiskussion im DBM Druckhaus BerlinMitte


Berlin, März – Mai 2017. Der recht neue LE(D)-UV-Druck wird häufig als umweltfreundliches Druckverfahren beworben, weil die neuen UV-Trockner weniger Energie verbrauchen als die bisher eingesetzten. Der Energieverbrauch ist aber nur ein Aspekt. Die Verhinderung der Deinkbarkeit von LE(D)-UV-Printobjekten, einem Schlüsselprozess beim Papierrecycling, wirft ein ganz anderes Licht auf den UV-Druck.

Am 28. März 2017 wurde auf einer InaP-Veranstaltung im DBM Druckhaus Berlin-Mitte (DBM) über die Umweltverträglichkeit des neuen UV-Drucks informiert und diskutiert. Referenten waren Roland Schröder, Produktmanager UV-Farben beim Farbhersteller hubergroup Deutschland, und Dr. Frank Wenig, Leiter Technologie des Recyclingpapier-Herstellers Steinbeis Papier. Das Publikum, das sich rege an der durchaus kontroversen Diskussion beteiligte, bestand aus Vertretern von Druckmaschinenherstellern, Verlagen, Kunden und Projektpartnern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christin Lieke, Umweltbeauftragte des DBM.

Große Unsicherheit hinsichtlich der Umweltverträglichkeit beim LE-UV-Druck

Martin Lind, Geschäftsführer des DBM Druckhaus Berlin-Mitte, wies bei der Begrüßung von Publikum und Referenten auf eine große Unsicherheit beim LE(D)-UV-Druck hin, die durch widersprüchliche Aussagen zur Umweltverträglichkeit dieser Drucktechnik entstanden sei. Dazu zitierte er u.a. die INGEDE (Internationale Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik), der auch Steinbeis Papier angehört, die bereits mehrfach auf die nicht mögliche Deinkbarkeit von UV-Printobjekten hingewiesen hatte. Auf der anderen Seite würden Druckereien die LE(D)-UVTechnik als umweltfreundlich bewerben. Dabei verwiesen sie v.a. auf den niedrigen Energiebedarf der LED-Strahler gegenüber herkömmlichen UV-Lampen. Lind erinnerte an eine Aussage von Dr. Achim Schorb vom ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg, der kürzlich als Referent im Druckhaus Berlin-Mitte warnte: „Die Printbranche muss aufpassen, dass sie nicht als Umweltverschmutzter rüberkommt.“ Anschließend übergab Lind das Wort an Roland Schröder von der hubergroup Deutschland.



Für Klarheit sorgen

Schröder begann mit dem Hinweis, dass allein seine Teilnahme an der heutigen Podiumsdiskussion für einige Unruhe gesorgt habe. Schon am Tag der Einladung durch das DBM Druckhaus Berlin-Mitte habe er diverse Nachrichten erhalten – nicht nur in freundlichem Ton. Vom 14. Bis zum 28. März 2017 fand eine von der hubergroup mit Partnern organisierte bundesweite LED-UV-Roadshow statt. Diese Punkte belegten bereits, wie wichtig es sei, für Klarheit zu sorgen und den aktuellen Stand zum LE(D) UV-Druck auch aus Sicht der hubergroup darzustellen.

Anhand von Marktzahlen zeigte Schröder auf, dass der Verkauf von Offsetdruckfarben seit Jahren leicht rückläufig ist, was auch daran liege, dass immer mehr Druckbetriebe aufgeben. Andererseits wachse der Umsatz mit LE-UV-Farben. Es sei aber bei weitem nicht so, dass sich der Farbbedarf beider Drucksysteme gegenseitig kompensieren. Verpackungshersteller, Markenartikler und Designer gäben die Trends vor. Und der gehe zurzeit eindeutig Richtung UV. UV-Akzidenzdruck, Offset- und Flexoverpackungen seien Wachstumsmärkte für UV-Farben.

Schröder unterstrich das Verantwortungsbewusstsein der hubergroup für die Umwelt anhand eines Zitates ihres Geschäftsführers Heiner Klokkers und wies darauf hin, dass das Unternehmen Mitglied bei diversen Umweltprojekten ist. Die Energiestrategie des Unternehmens schließe sich dem an.

Deinking und Recycling von UV-Farben nicht zufriedenstellend

Aus Sicht der hubergroup sei der Status quo beim Deinking und Recycling von UV-Farben nicht zufriedenstellend. Die Gründe hierfür lägen vor allem in einer „falschen“ Verbandsarbeit und zu wenig Druck von außen, aber auch daran, dass die Thematik nicht im Fokus von Markenartiklern, Agenturen und Endkunden stehe. Die hubergroup bleibe definitiv bei diesem Thema „dran“. Fakt ist: UV-Farben sind nicht bzw. nur sehr schwer deinkbar Schröder weiter: „Wenn man sich die Strecke zum Deinking für UV-Farben als 100-m-Lauf vorstellt, sind wir beim dritten Meter. Projekte aus der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass es gehen kann und auch geht. Man braucht dafür Ausdauer und starke Partner und die Bereitschaft, erreichte Zwischenziele als Erfolg zu sehen“.

Ein Partner bei der Herstellung ökologischer Papiere ist Steinbeis Papier. Laut Unternehmensangaben ist es seit 1976 auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Die Rohstoffbasis zur Herstellung von grafischen Recyclingpapieren besteht aus 100 % Altpapier. Steinbeis wurde mit den Umweltsiegeln „Blauer Engel“, „EU-Ecolabel“ und „Cradleto-Cradle“ zertifiziert. Das Unternehmen und dessen Sicht auf die Ökologie von UV-bedruckten Printobjekten wurde von Dr. Frank Wenig vorgestellt. Einleitend zeigte Wenig auf, wie weit der Produktionskreislauf bei Steinbeis bereits geschlossen ist.

Auditorium

Dr. Frank Wenig

SID

Podiumsdiskussion



… mit UV-Technik bedruckte Papiere für die Herstellung grafischer Recycling-Papiere ungeeignet

Da UV-Printobjekte bereits seit einigen Jahren auf dem Markt sind, stelle sich für sein Unternehmen schon länger die Frage, wie man diese Papiere deinken könne. Verschiedenste Tests, die bis heute durchgeführt würden, belegten, dass ein befriedigendes Deinking nicht möglich sei und dass die mit UV-Technik bedruckten Papiere für die Herstellung grafischer Recycling-Papiere ungeeignet sind. Es sei trotz vielfältiger Bemühungen nicht gelungen, die Druckfarben, die beim UV-Druck aushärten, hinreichend zu entfernen.

Bereits 2008 machte die INGEDE auf diese Problematik aufmerksam, zuletzt 2015 mit einer Pressemitteilung.

Mit Fotos von „normalen“ und UV-bedruckten Papieren nach dem Recycling zeigte Wenig anschaulich auf, dass ein ausreichendes Deinking von UV-Druckobjekten bis heute nicht möglich ist. Deshalb könnten diese Druckobjekte grundsätzlich nicht für die Herstellung grafischer Papiere recycelt werden. Ein zu hoher Anteil von UV-Druckobjekten in der Rohstoffbasis, d.h. besonders bei Altpapieren, die bei Druckereien anfallen, habe bei Steinbeis Papier schon zu erheblichen Mengen an Ausschuss beim Recyclingprozess geführt. Grafische Papiere verlangen ein Mindestmaß an Sauberkeit und Weiße, nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch um z. B. darauf gut lesbare QR- oder Barcodes abbilden zu können.

Dr. Wenig wies darauf hin, dass es durch den zunehmenden UV-Druck immer schwerer wird,hochwertiges, grafisches Recyclingpapier herzustellen.

ausgehärtete UV-Farben sind Plastik

Die praktischen Beispiele zeigten, wie viel Plastikschmutz durch den UV-Druck entsteht. Denn ausgehärtete UV-Farben sind Plastik. Plastikmüll ist eines der großen Problemfelder beim Thema Umweltschutz. Nachhaltigkeit kann mit UV-Druck-Objekten daher nicht erzielt werden.

Im Anschluss an die Vorträge begann die von Frau Lieke moderierte Fragerunde, an der sich das Publikum lebhaft beteiligte. Eine erste Frage bezog sich auf die Gesundheitsverträglichkeit der UV-Farben selbst, insbesondere vor dem Erreichen ihrer endgültigen Aushärtung. Diese gelingt nur mit einwandfrei funktionierenden und bedienten Druckmaschinen. Vor der Aushärtung der Druckfarben soll aus Gesundheitsgründen kein Hautkontakt stattfinden.

Laut Aussagen von Schröder und den anwesenden Druckmaschinenherstellern ist es beim UVDruckprozess Pflicht, Schutzkleidung zu tragen. Diese Schutzmaßnahme werde zumindest bei deutschen Druckereien auch eingehalten.

Des Weiteren wurde vom Publikum die Frage gestellt, ob es möglich sei, UV-Druckfarbe zuerkennen, sei es vom Endverbraucher oder auch vom Fachmann. Antwort der anwesenden Spezialisten: UV-Druck ist selbst für einen Fachmann schwer zu erkennen, weil Merkmale wie ein typischer Geruch o.ä. fehlten.

Es bestand Einigkeit bei allen Beteiligten, dass eine Optimierung des Deinkings von UVDruckprodukten notwendig ist. So soll der Anteil an Plastikmüll reduziert werden und das Papierrecycling nicht weiter behindert werden. Dies ist aber auf absehbare Zeit nicht möglich! Bernd Groh von der hubergroup machte darauf aufmerksam, dass das Thema nur gemeinsam und nicht von einem Projektpartner allein gelöst werden kann. Auch Papierhersteller wie Steinbeis müssten sich beteiligen, wozu dieses Unternehmen durchaus bereit ist.

Ein Vertreter eines Druckmaschinenherstellers erläuterte, dass ein Teil seiner Kunden nicht auf UV-Druck verzichten wolle. Es gäbe auch keine Marktmacht, um hieran etwas zu ändern. Zeitdruck und auch die Möglichkeiten dieses Druckverfahrens selbst sind laut Druckmaschinenherstellern die Argumente für den UV-Druck. Das Thema Ökologie sei nachrangiger. Sie sehen das Thema entspannter. LE(D)-UV-Druck sorge aufgrund des geringeren Stromverbrauchs als herkömmlicher UV-Druck für eine positive Ökobilanz. Warum also sollten Drucker damit nicht werben dürfen?

Verstärkte Abwanderung in digitale Medien

Aus dem Publikum wurde dazu die Befürchtung geäußert, dass mit dieser Herangehensweise, Papier und Druck ein immer schlechteres Image bekämen und dadurch eine verstärkte Abwanderung in digitale Medien erfolgen könnte.

Für den Verlag, der vorrangig Blauer Engel Recyclingpapier für seine Druckprodukte einsetzt, bestehe außerdem die Gefahr von nicht tragbaren Kostensteigerungen durch den höheren Aufwand beim Recycling.

Es wird daran gearbeitet, dass das Deinking ermöglicht wird, aber eine Lösung ist in absehbarer Zeit nicht erkennbar.

Fazit der Veranstaltung: Es ist derzeit nur schwer möglich, Printobjekte, die im UV-Druck bearbeitet worden sind, zu deinken und damit auch hochwertig zu recyceln. Das ist von allen Beteiligten erkannt worden. Es wird daran gearbeitet, dass das Deinking ermöglicht wird, aber eine Lösung ist in absehbarer Zeit nicht erkennbar.

Es bleibt der jeweiligen Druckerei überlassen, ob sie mit einer positiven Ökobilanz aufgrund eines geringeren Stromverbrauchs als umweltbewusstes Unternehmen wahrgenommen werden will. Es ist aber de facto so, dass diese UV-Printobjekte der Umwelt keinen Gefallen tun.

Startschuss für Kooperationen

Infotage wie diese Veranstaltung im DBM Druckhaus Berlin-Mitte sind wichtig, um Aufklärungsarbeit zu leisten und Unsicherheiten zu beheben. Dies sind alle Beteiligten nicht zuletzt dem Endverbraucher schuldig. Zugleich kann diese Veranstaltung ein Startschuss für Kooperationen gewesen sein, die dazu beitragen, die unstrittigen Probleme mit UV-Printobjekten zu beheben. Die Umwelt würde es danken.

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Telefon 030 / 20 35 32 76
Telefax 030 / 20 35 32 75
E-Mail:mlind@druckhaus-berlin-mitte.de

Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.

Weitere Informationen unter:

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 06:36 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
April 2017: Erneute Verbesserung des Geschäftsklimas

Das Geschäftsklima in der Druck- und Medienbranche hat sich im April 2017 gegenüber dem Vormonat erneut verbessert. Der saisonbereinigte Index stieg um 1,2 % auf 106,5 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit einem Jahr.

Ausschlaggebend dafür war die von den Druckunternehmen gegenüber März deutlich positiver beurteilte Geschäftslage, die zusammen mit den Geschäftserwartungen in die Berechnung des Klimas eingeht. Der Index der Geschäftslagebeurteilung kletterte um 5,9 % auf ein Niveau von 118,5 Punkten. Die befragten Unternehmen meldeten eine gute Entwicklung der Produktion im März. Zudem war die Auftragslage im April besser als im Vormonat.

Gleichzeitig gingen jedoch die Druckunternehmen von einer leicht abnehmenden Produktionstätigkeit in den kommenden Monaten aus. Rund 15 % der Druckereien erwarten für diesen Zeitraum einen Auftragsmangel, der zu eingetrübten Aussichten beiträgt. Außerdem zeugt die kaum veränderte Beurteilung der eigenen Wettbewerbsposition im Inland und im europäischen Binnenmarkt bei den Druckereien von konstantem Konkurrenzdruck. Die Geschäftserwartungen für die k ommenden sechs Monate nahmen daher im April 2017 gegenüber dem Vormonat ab. Der entsprechende Index sank um 2,8 % auf 95,7 Punkte.

Im Vorjahresvergleich ergab sich bei den Erwartungen nur eine geringfügige Änderung. Mit negativen 0,3 % blieb der Index etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Da der Index der Geschäftslagebeurteilung um 4,2 % stieg,lag der Geschäftsklimaindex insgesamt 1,8 % über Vorjahresniveau.



Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Freitag, 28. April 2017, 12:13 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Online Print Symposium schließt die Brücke zwischen E-Commerce und Print

Mit knapp 300 Teilnehmern aus 15 Ländern, zukunftsorientierten Themen, 16 Vorträgen und starken Partnern führte das 5. Online Print Symposium am 6. und 7. April 2017 erneut tonangebende Akteure des E-Business Print in München zusammen. Kernthemen des Symposiums waren Strategien, Zukunftsperspektiven und der berühmte „Blick über den Tellerrand“.

Das Branchen-Leitevent, traditionell veranstaltet von Fogra, zipcon consulting und dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm), konzentrierte sich im 5. Jahr seines Bestehens besonders stark auf zukunftsrelevante Mechanismen und Anforderungen im Bereich E-Commerce im Umfeld des Online-Drucks. Keynotes hielten Hartmut Kappes, Flyeralarm; Tal Oron, Co-Founder Lost my Name und Dr. Michael Fries, Onlineprinters. Bernd Zipper, CEO zipcon consulting, belegte, dass das Wachstum der Online-Printer sich wie erwartet fortgesetzt hat und auch die Umsatz-Prognose für 2017 (¤ 7,5 Mrd.) zeigt, dass Akzeptanz und Nachfrage nach Open-/Closed-Stores kontinuierlich steigen. Gleichzeitig verwies Zipper auf zahlreiche offene Baustellen – von Customer Centricity zu Marketing, Mass Customization, Mobility, Qualität, Rechtsfragen, Responsive Design und Verpackung – und formulierte damit auch seinen Appell an die Branche: „Onlineprint bedeutet mehr als nur ein Shop im Web“.

In diesem Sinne folgten Vorträge, die konkret auf die genannten Schwerpunkte eingingen: Der Jurist Dr. Martin Schirmbacher, HÄRTING Rechtsanwälte, referierte über Fallstricke in der Internationalisierung im E-Commerce. Dr. Kai Hudetz vom Institut für Handelsforschung GmbH lieferte wertvolle Einblicke zum Thema Kundenzentrierung im Zeitalter von Mass Customization. Hans Scheffer, Hello Print Holland, provozierte mit der Strategie, dass seine Firma über kaum mehr Know-how im Drucken verfüge, dafür aber umso mehr von Marketing verstünde. Dieser Unternehmensausrichtung setzte Dr. Michael Fries, CEO von Onlineprinters, sein bewusstes Festhalten an qualifizierten Kräften entgegen: „Online oder Offline – am Ende wird immer noch gedruckt“ und präsentierte die erfolgreiche Entwicklung vom Online-Drucker zum Full Line Distributor. Jan Lippert von der prudsys AG nahm das Auditorium mit auf die Reise zu personalisierten Produktempfehlungen als Empfehlungsmarketing-Aktionen und den Möglichkeiten, dynamische Preisoptimierungen zu platzieren. Ergänzt wurden die Fachvorträge durch eindrucksvolle Praxisberichte aus der Entwicklung von Produkten und Geschäftsmodellen. So präsentierte Eva Malawska, Geschäftsführerin der kleine prints GmbH, den Prozess von der Produktidee „Kleine Prints“ bis zur erfolgreichen Umsetzung, berichtete aber auch über bemerkenswerte Hürden bei der Suche nach geeigneten Druckdienstleistern, IT-Spezialisten oder Logistiklösungen. Reto Schmid von La Conditoria erklärte aus dem Blickwinkel eines Herstellers von Nusstorten, wie er durch Produktmodifikationen und intelligente Mass-Customization-Verpackungen neue Märkte erobert hat.

Auch für die Partner des OPS 2017 war der Event ein Erfolg. So zeigte sich Peter Goer, Geschäftsführer der Sappi Deutschland GmbH und Hauptsponsor, zufrieden mit den Worten „Das OPS war von A−Z professionell aufgezogen, interessant und abwechslungsreich und mit unserem Engagement haben wir der Branche unser klares Statement zum Thema Customer Centricity gegeben“. Frank Siegel, Geschäftsführer der Obility GmbH, begründete sein Engagement aus der Warte der Softwareexperten: „Für Obility war das OPS 2017 eine wichtige Plattform, denn es wurde aufgezeigt, wie der Weg einer digitalen Transformation funktionieren kann und wir helfen Unternehmen mit unserer Print-Business-Automation-Software genau diesen Weg einzuschlagen“.

Die internationale Attraktivität des OPS kommentiert Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm: „Das große internationale Interesse zeigt, auf welchem Niveau wir uns in Deutschland bewegen. Insbesondere für die Verbände ist dies Anforderung und Ansporn, hiesige Unternehmen dabei zu unterstützen, ihren Vorsprung zu halten und auszubauen.“

Dr. Eduard Neufeld, Geschäftsführer und Institutsleiter der Fogra, fasst das gelungene Symposium zusammen, indem er dessen Titel OPS mit den Kernbotschaften „Omni Channel – Plattformen – Strategien“ ergänzt.

Auch beim OPS 2017 wurde eine Veranstaltungs-App eingesetzt, die vor, während und nach der Veranstaltung alle wichtigen Informationen bereithält und über die auch kommuniziert werden kann. So fanden die Akteure der Online-Print-Industrie ihre Community, aber auch neue Kontakte und mit ihnen inspirierende Lösungen, Ideen und neue Partner. Das nächste Symposium findet vom 15.-16. März 2018 statt.

Die Veranstaltung

Das Online Print Symposium ist die Leitkonferenz für die deutschsprachige Online-Print Industrie. Ziel des Online Print Symposiums ist es neue Geschäftsmodelle im E-Business Print vorzustellen und den „Erfindern“ und Betreibern eine Plattform zum Diskurs zu bieten.

Die Veranstalter

Die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. verfolgt den Zweck, die Drucktechnik in den Bereichen Forschung und Entwicklung zu fördern und die Ergebnisse für die Druckindustrie nutzbar zu machen. Die Fogra zählt rund 800 Mitglieder. Davon gehören rund zwei Drittel dem Druckgewerbe mit Geschäftsfeldern von der Vorstufe bis zur Buchbinderei an, das verbleibende Drittel zählt zur Zulieferindustrie. www.fogra.org

zipcon consulting versteht sich als unabhängige und ganzheitliche Technologie- und Strategieberatung speziell für die Druckindustrie. Bernd Zipper und sein Team sind bewährte Analyse- und Umsetzungspartner im E-Business Print. www.zipcon.de

Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Forschungsinstituten. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden, die die Betriebe in allen unternehmensrelevanten Bereichen praxisnah unterstützen. www.bvdm-online.de

Quelle:

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Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Mittwoch, 12. April 2017, 12:54 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
März 2017: Geschäftsklima leicht über Vormonatsniveau

Das Geschäftsklima in der Druck und Medienbranche verbesserte sich im März 2017 leicht gegenüber dem Vormonat. Der saisonbereinigte Index stieg um 0,1 % auf 104,8 Zähler.
Beeinflusst wurde es von den positiven Geschäftserwartungen der Druckunternehmen. Der Index der Erwartungen für die kommenden sechs Monate stieg von Februar zu März um 4,0 % auf 98,5 Zähler und dürfte auf ein stabiles Auslandsgeschäft sowie auf vergleichsweise optimistische Preiserwartungen zurückzuführen sein.

Da jedoch im selben Zeitraum die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage negativ ausgefallen ist (der entsprechende Index nahm um 4,5 % ab und sank auf 111,4 Zähler), führte dies beim Geschäftsklimaindex, das ein geometrisches Mittel aus Lagebeurteilung und Erwartungen darstellt, zu einer Seitwärtsbewegung. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage wird von den befragten Unternehmen mit geringen Auftragsbeständen aus dem Inland begründet. Die unbefriedigende Entwicklung der Produktionstätigkeit im Februar dürfte im März zusätzlich für eine getrübte Stimmung gesorgt haben.

Der Index der Erwartungen stieg Im Vorjahresvergleich um 4,5 %. Da jedoch der Index der Geschäftslagebeurteilung um 8,5 % gesunken ist, lag der Geschäftsklimaindex 1,4 % unter Vorjahresniveau.



Quelle:

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Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Montag, 03. April 2017, 14:12 Uhr

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Umwelt-Info
Zwei Jahre Blauer Engel für Druckerzeugnisse Podiumsdiskussion und Zwischenbilanz im DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Berlin, März 2016. Auf einer InaP-Veranstaltung im DBM Druckhaus Berlin-Mitte (DBM) wurde nach der Einführung vor zwei Jahren gemeinsam mit ausgewählten Experten eine erste Bilanz zum Umweltzeichen „Blauer Engel für Druckerzeugnisse“ (RAL-UZ 195) gezogen und über weitere Perspektiven diskutiert. Das aus 30 Teilnehmern bestehende bunt gemischte Publikum setzte sich zusammen aus Lieferanten, Agenturen, Kunden und Projektpartnern des DBM.

Zu Beginn zog Martin Lind, Geschäftsführer des DBM, für sein Unternehmen eine positive Bilanz. Mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse seien die langjährigen Anstrengungen und Investitionen in Umweltmanagementsysteme, personelle Ressourcen und andere Maßnahmen belohnt worden. Der Blaue Engel biete sowohl für das Druckhaus Berlin-Mitte als auch für dessen Kunden eine klare Positionierung und Erkennbarkeit in der Öffentlichkeit. Lind merkte auch an, dass er ursprünglich davon ausgegangen sei, dass es Dank der Vorarbeiten ein wenig leichter gewesen wäre, die Kriterien des Blauen Engels zu erfüllen.

Julia Rohrmann, Referentin für Umweltschutz/ Arbeitssicherheit beim Bundesverband Druck und Medien, wies darauf hin, dass auch seitens der Kunden ein starker Druck erzeugt worden sei, insbesondere durch die großen Handelsketten, die in ihrem Werbemarkt nach mehr nachhaltigen Produkten verlangt hätten.

Aktuell können deutschlandweit 35 von ca. 8000 Druckbetrieben ihren Kunden den Blauen Engel für Druckerzeugnisse anbieten. Allein 27 davon sind Rollenoffsetdruckereien. Dr. Achim Schorb, Mitarbeiter des Ifeu in Heidelberg, erläuterte hierzu: „Der Blaue Engel soll in etwa die besten 20 Prozent der Produktion einer Branche abdecken. Das heißt, es macht gar keinen Sinn, Kriterien zu entwickeln, die alle Druckereien problemlos erfüllen können.“ Auch nach der Genehmigung durch den RAL, so wurde von Christin Lieke, Umweltbeauftragte des DBM, erklärt, müsse man Tests durchführen lassen, wenn z.B. einzelne Farben und Lacke oder andere Hilfsmaterialien im Produktionsablauf verändert werden.

Ein wichtiger Punkt beim Blauen Engel sind die Kosten. Zum einen sind sowohl das Altpapier als auch die zugelassenen Hilfsmittel teurer als nicht umwelttaugliche Materialien. Hinzu kommen noch 150 Euro Lizenzgebühren für den jeweiligen Produktvertrag mit dem RAL. Hierzu erläuterte Dr. Schorb: „Für Rollenoffsetdrucker ist es viel einfacher, weil sie die Zertifizierung für ihr gesamtes Produktportfolio anwenden können. Für eine Druckerei wie z.B. das Druckhaus Berlin-Mitte, das ein sehr breites Spektrum hat, wird es schnell sehr komplex.“

Lind ergänzte, dass rund 20 Prozent der DBM-Kunden, mit denen er über umweltfreundliche Druckproduktion im Gespräch sei, sich vor allem aus Kostengründen dagegen entschieden. Einige andere wünschten sich mehr Wettbewerber, um nicht auf einen Anbieter festgelegt zu sein. Jenen, die umweltfreundlichen Druck bei zugleich niedrigstem Preis haben wollten, sage er aber auch: „Das passt nicht. Wir können nicht in allem das Beste machen und dann der Allergünstigste sein.“

Die Bedeutung der Nachfrage für die Weiterentwicklung ressourcenschonender Materialien bestätigte auch Bernd Groh von der Hubergroup, der als Farben-Lieferpartner des DBM im Publikum saß. Für die Umstellung kompletter Produktreihen benötige es eine hohe Nachfrage, um den Aufwand betriebswirtschaftlich tragbar zu gestalten.

Ein weiterer Aspekt, der in der Diskussion eine Rolle spielte, war die Öffentlichkeitsarbeit für den Blauen Engel und die Verankerung in Ausschreibungskriterien. Ein Besucher, der sich als Print-Einkäufer einer Bundesbehörde vorstellte, beklagte, dass es nicht genügend Informationen über den Blauen Engel und seine Verwendung als Vergabekriterium gäbe.

Bettina Uhlmann, Mitarbeiterin im Bundesumweltamt, versprach mehr Öffentlichkeitsarbeit für den Blauen Engel. Sie wies auf das diesjährige 40jährige Jubiläum des Umweltsiegels hin und auf geplanten Aktionen, die auch durch Social Media begleitet werden sollen.

Als Resümee sagte Dr. Schorb abschließend: „Wir werden auch 2022 noch kein papierfreies Büro haben, wir werden auch nicht alle Werbung über das Internet bekommen, es wird nach wie vor Prospekte geben. Das heißt, wir müssen Druckprodukte weiter von Schadstoffen entfrachten.“

Lind ergänzte, dass der Erfolg zugleich Ansporn für die Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Ressourcenschonung sei. Er wünsche sich für die Zukunft mehr Druckereien, die die Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse erfüllten, damit der Bekanntheitsgrad bei potentiellen Kunden erhöht und ein verbessertes Angebot bei den notwendigen Materialien erreicht werde. Zugleich forderte er, insbesondere für öffentliche Ausschreibungen, die Berücksichtigung der Kriterien des Blauen Engel bei der Vergabeentscheidung.

Das Expertenteam setzte sich zusammen aus Julia Rohmann: Referentin für Umweltschutz/Arbeitssicherheit beim Bundesverband Druck und Medien (BVDM) in Berlin; Dr. Achim Schorb: Mitarbeiter des Ifeu in Heidelberg, Schwerpunkt Ökobilanzen und Stoffstromanlagen, Umweltmanagement und Umweltbildung; Bettina Uhlmann: Mitarbeiterin im Umweltbundesamt in Berlin; Christin Lieke, Qualitäts- und Umweltbeauftragte des DBM Druckhaus Berlin-Mitte sowie Martin Lind: Geschäftsführer des DBM Druckhaus Berlin-Mitte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martina Reinhardt, Deutscher Drucker Verlag.


Weitere Informationen unter:

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Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Sie ist die erste Druckerei, die Druckprodukte mit dem „Blauen Engel“ UZ-195 kennzeichnen darf. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.


Dienstag, 21. März 2017, 07:00 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
DBM Druckhaus Berlin-Mitte macht erstmals Hardcover-Bücher mit Blauen Engel für Druckerzeugnisse möglich

Berlin, Februar 2017. Seit Sommer 2015 kann man beim DBM Druckhaus Berlin-Mitte (DBM) – als erste Druckerei überhaupt – Prospekte, Magazine, Plakate und Flyer nach den Kriterien des Blauen Engels produzieren und mit dem Logo Blauer Engel kennzeichnen lassen. Im Frühjahr 2016 kamen Softcover-Bücher hinzu. Die Besonderheit hierbei: Bindeleim und die Fadenheftung durften ein späteres, hochwertiges Recycling nicht behindern.

Ganz aktuell kann das DBM nun auch Hardcover-Bücher mit dem Umweltzeichen kennzeichnen. Voraussetzung dafür war die komplexe Suche nach geeignetem Material. Es mussten insgesamt fünf verschiedene, bei der Hardcover-Produktion zum Einsatz kommende Leime, die einzeln und auch beim gemeinsamen Einsatz den Kriterien entsprechen, gefunden werden. Darüber hinaus musste eine zertifizierte Pappe für die Buchdeckel sowie eine Folie, die das Buchcover schützt und dennoch mit dem Blauen Engel kompatibel ist, gefunden werden. Dies alles hat das Team des DBM Druckhaus Berlin-Mitte nun erreicht.

Erster Auftraggeber für die Produktgruppe Hardcover war das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit dem Buchtitel „Religionen und nachhaltige Entwicklung“. Das Konzept für die aus mehreren Bänden bestehende EDITION bmz entwickelte die Berliner Agentur atelier hauer+dörfler. Gemeinsam mit dem DBM wurden die Materialien ausgesucht, auf denen Grafik, Abbildungen und Schrift perfekt wiedergegeben werden können.

Von der Entwicklung der Produktgruppe Hardcover nach den Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse durch das DBM und seine Kooperationspartner können nun auch Verlage und andere Herausgeber von Büchern profitieren, die bei der Herstellung ihrer Publikationen auf den größtmöglichen Gesundheits- und Umweltschutz Wert legen.

Druck- und Bindemuster sind über das DBM Druckhaus Berlin-Mitte zu beziehen. Interessenten können den genannten Titel auf der Homepage des BMZ http://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/reihen/weitere_materialien bestellen.

Technische Daten:
Format: 15,5 x 21 cm
Inhaltsmaterial: BalancePure
Bedrucktes Vor-/Nachsatz, Hardcover Fadenheftung, gerader Rücken, Kaptal- und Leseband.
Ausgezeichnet mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse (RAL-UZ 195).


Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.

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Donnerstag, 09. Februar 2017, 09:07 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Printwerbung wieder im Aufschwung

Zum dritten Mal in Folge steigen die Bruttowerbeausgaben für Print. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt des Marktforschungsunternehmens Nielsen. 2016 wurden rund 10,5 Milliarden Euro in Printwerbung investiert – ein Zuwachs von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 2013 ist der Wert um fast 400 Millionen Euro gestiegen.

Die Segmente Zeitungen (4,9 Milliarden Euro Werbeausgaben, +4 Prozent gegenüber 2015), Außenwerbung (1,8 Milliarden, +7,9 Prozent) und Fachzeitschriften (0,4 Milliarden, +1,7 Prozent) konnten ein deutliches Wachstum verzeichnen. Lediglich das Segment Publikumszeitschriften musste mit -1,8 Prozent einen Rückgang hinnehmen. Nach einem Tief im Jahr 2013 konnte sich Printwerbung somit wieder erholen und den damaligen Stand im vergangenen Jahr deutlich übertreffen. Die werbeausgaben im Internet sind mit -4,2 Prozent hingegen rückläufig.

„Print bleibt ein gefragtes und bewährtes Werbeumfeld, das sich auch im Zeitalter der Digitalisierung behauptet“, unterstreicht Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Druck und Medien. „Ob auf Tragetaschen oder Wandkalendern, in der Tageszeitung oder im klassischen Anzeigenblatt: Wer wahrgenommen werden will, wirbt gedruckt.“



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Dienstag, 07. Februar 2017, 14:28 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Neue Digitaldruckmaschine Xerox Versant 2100 Press bei Salzland Druck in Betrieb genommen

Staßfurt, 06.02.2017 - Ab sofort geht es bei der Salzland Druck GmbH & Co. KG in Staßfurt drucktechnisch noch schneller, flexibler und individueller. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Digitaldruckmaschine Xerox Versant 2100 Press können ab sofort nicht nur individualisierte Mailings, Broschüren und Zeitschriften blitzschnell und in einem Arbeitsgang gedruckt, geheftet und gestanzt werden, mit der High-Tech-Anlage ist es auch möglich, ganze Bücher und Verlagsprodukte in der exakt benötigten Auflage zu produzieren. Für Verlage, aber auch Unternehmen heißt das: Printprodukte, die augenblicklich noch von Kunden nachgefragt werden, aber keine Großauflagen für den Offsetdruck mehr erreichen, können gezielt nachproduziert oder in geringer Auflage auf Vorrat genommen werden.

Die neue Maschine, die den modernen Offsetmaschinen- und Weiterverarbeitungspark der Salzland Druck GmbH & Co. KG ergänzt, kann verschiedene Bedruckstoffe mit bis zu 100 Seiten pro Minute digital bearbeiten und verbindet dabei Geschwindigkeit mit höchster Qualität. So sorgen eine integrierte automatisierte Farbsteuerung und der Profilabgleich von Bild zu Bild für absolut CI-konforme Farben, die Bildqualität wird mittels Ultra-HD-Auflösung und bis zu 300 Prozent mehr Pixel und Farbpräzision maximiert. Die ebenfalls integrierte Production Accurate Registration-Technologie erlaubt eine exakte Registrierung von Seite zu Seite und von Auflage zu Auflage.

Auf alle Wünsche vorbereitet

Mit der neuen Digitaldruckmaschine, die zu Beginn des Jahres erstmalig für eine Spezialzeitschrift genutzt wurde, kann die Salzland Druck GmbH & Co. KG noch flexibler und passend auf die vielfältigen Wünsche der Kunden in ganz Deutschland reagieren. Christian Heinrich, Geschäftsführer des Unternehmens: „Da wir von der UV-Offsetdruck-Maschine über den Digitaldruck bis zur Zusammentragmaschine alles im Haus haben, können wir absolut flexibel auch auf sehr kurzfristige Aufträge reagieren.“ Was aber noch mehr zählt: Im Unternehmen, das Industrie, Agenturen, Verlage und öffentlicher Dienst ihre Zielgruppen nennt, sind für alle Größen, Mengen und Ziele die passenden Technologien vorhanden.

Über die Salzland Druck GmbH & Co. KG

Die Salzland Druck GmbH & Co. KG mit Sitz in Staßfurt ist einer der führenden Spezialdruckdienstleister in Deutschland und konzentriert sich im Besonderen auf Kunden aus Industrie, Agenturen, Fachverlagen und dem öffentlichen Dienst. Der inhabergeführte Familienbetrieb mit typisch mittelständischer Struktur beschäftigt rund 70 Mitarbeiter und produziert im Dreischichtbetrieb. Die Bandbreite der angebotenen Produkte reicht von Produktkatalogen, Loseblattsammlungen, Ordnersystemen über Schulungs- und Präsentationsprogrammen bis hin zu Veredelungen, Folienprodukten, Displays, Büchern und Katalogen.

Weitere Informationen unter:

Logo: www.salzland-druck.de


Dienstag, 07. Februar 2017, 11:25 Uhr

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Januar 2017: Stimmung zum Jahresbeginn im Plus

Die Stimmung in der Druck- und Medienbranche hellte sich Anfang 2017 auf. Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex stieg im Januar 2017 gegenüber dem Vormonat um 4,1 % auf 106,1 Punkte und beendete damit die negative Entwicklung der zwei vorhergehenden Monate. Auch gegenüber dem Vorjahr fiel die Beurteilung der Druckunternehmen besser aus – das Geschäftsklima verbesserte sich um 2,3 %.

Dabei beurteilten die Druckerunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage deutlich positiver als in den Vormonaten. Der entsprechende Index erreichte 113,1 Punkte – 5,7 % mehr als im Dezember 2016. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Beurteilung mit 0,5 % indes nur leicht verbessert. Maßgeblich für die insgesamt positive Lagebeurteilung dürfte der gut gelaufene Dezember 2016 gewesen sein. Die Unternehmen revidierten diesbezüglich ihre Beurteilungen nachträglich. Die Lagebeurteilung im diesjährigen Januar war hingegen zum einen von Produktionsbehinderungen geprägt, primär ausgelöst durch einen Auftrags- und/oder Fachkräftemangel. Zum anderen meldeten Unternehmen eine sich erneut verschlechternde Verkaufspreissituation.

Die Geschäftserwartungen der Druckunternehmen für die nächsten 6 Monate scheinen diese ungünstigen Signale jedoch kaum beeinflusst zu haben. Vielmehr erwarteten die Unternehmen in den kommenden Monaten eine Steigerung der Produktion sowie eine Zunahme ihrer Auslandsgeschäfte, auch wenn sie hinsichtlich eines Anstiegs ihrer Verkaufspreise skeptisch blieben. Insgesamt beurteilten die Druckunternehmen ihre Erwartungen optimistischer als in den letzten Monaten. Der entsprechende saisonbereinigte Index stieg im Januar 2017 um 2,6 % gegenüber dem Vormonat und erreichte ein Niveau von 99,4 Punkten. Damit wurde das Niveau des Vorjahres um 3,8 % übertroffen.



Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Freitag, 03. Februar 2017, 10:09 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Angespannte Marktsituation wirkt sich auf den Papiermarkt aus

Frechen, 31.1.2017 – Preiserhöhungen von Antalis‘ Vorlieferanten und eine angespannte Marktsituation und zwingen den Papiergroßhändler zu Preisanpassungen. Die Änderungen treten zum 1. März 2017 in Kraft.

Antalis hebt im gesamten Sortimentsbereich die Preise an. Die allgemeine Kostensteigerung zieht auch eine Preisanpassung der Serviceleistungen von Antalis mit sich. Durch die Erhöhung der Preise wird eine uneingeschränkte Aufrechterhaltung der gewohnten Produktverfügbarkeit und Servicequalität für Kunden von Antalis sichergestellt.

Die Mitarbeiter von Antalis stehen selbstverständlich für Fragen zu allen Produktsegmenten zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Unternehmenskommunikation:
Angelika Peled
Tel.: 02234 - 2055 388
E-Mail:Angelika.Peled@antalis.de

Hintergrund zu Antalis und zur Antalis GmbH

Antalis ist die führende europäische Großhandelsgruppe für Kommunikationsmedien in den Bereichen Print, Office, Packaging und Visual Communication, weltweit auf Platz 2, mit einem Umsatz von 2,625 Mrd. Euro in 2015. Unsere 5.800 Mitarbeiter betreuen weltweit mehr als 123.000 Druck- und Geschäftskunden, in 43 Ländern über 107 Distributionszentren. Antalis wickelt täglich 14.000 Lieferungen in Europa ab und liefert weltweit 1,7 Mio. Tonnen Papier pro Jahr. Antalis ist der Distributionsarm von Sequana. Die deutsche Tochter Antalis GmbH gehört zu den Top 4 der deutschen Papierlieferanten und beschäftigt bundesweit 300 Mitarbeiter. Täglich liefert Antalis rund 1.500 Aufträge aus. Die rund 10.000 Qualitätsartikel der Geschäftsbereiche Print, Office, Packaging und Visual Communication werden bundesweit über 6 Antalis-Standorte vertrieben. Darüber hinaus ist Antalis im Bereich Industrial Packaging mit dem Tochterunternehmen Antalis Verpackungen GmbH vertreten.

Weitere Informationen unter:

Logo: www.antalis.de


Dienstag, 31. Januar 2017, 14:22 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Dezember 2016: Stimmung weiterhin unter Vorjahresniveau

Im Dezember 2016 hat sich die Stimmung in der Druck- und Medienwirtschaft erneut eingetrübt. Der saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage ging um 0,7 % auf 107,3 Zähler zurück. Dabei wurde das Vorjahresniveau um 3,3 % unterschritten. Die Druckunternehmer blickten auch weiterhin skeptischer in die Zukunft. Der saisonbereinigte Index ihrer Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate sank gegenüber dem Novemberwert um 1,8 % auf 96,8 Zähler. Zudem lag das Vorjahresniveau um 4,1 Prozentpunkte höher.

Die Entwicklung des saisonbereinigten Geschäftsklimaindexes der Druckindustrie – ein geometrisches Mittel der Geschäftslagebeurteilung und der Geschäftserwartungen – spiegelt die negativen Tendenzen der zwei Berechnungskomponenten des Indexes wider. Das Indexniveau zählte im Dezember 2016 101,9 Punkte und lag 1,2 % unter dem Wert des Vormonats bzw. 3,7 % unter dem des Vorjahres.

Die negative Beurteilung der aktuellen Geschäftslage dürfte u.a. auf den vergleichsweise schwachen saisonalen Einfluss zurückzuführen sein. Denn sowohl die saisonunbereinigte Geschäftslagebeurteilung als auch die wichtigsten Indikatoren, die diese Beurteilung beeinflussen – etwa der Auftragsbestand und die Entwicklung der Produktion und Nachfragesituation im Vormonat –, veränderten sich im Dezember gegenüber dem Vormonat positiv, nicht jedoch gegenüber dem Vorjahr. Bezeichnenderweise berichteten zudem 57 % der befragten Druckunternehmen, dass sie mit Überstunden arbeiten. Die Erwartungsbildung schien hingegen von zurückgehenden Produktionsplänen und dem abnehmenden Exportgeschäft beeinflusst worden sein.



Quelle:

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Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Mittwoch, 04. Januar 2017, 12:50 Uhr

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