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Aktuelle Branchen-News
bvdm: Am gedruckten Bahnticket festhalten

Die Pläne der Deutschen Bahn, auf gedruckte Fahrscheine grundsätzlich zu verzichten und diese durch ein digitales System zu ersetzen, sind aus Sicht des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) klar abzulehnen. Printprodukte sind niederschwellig, barrierefrei und deutlich weniger abhängig von anfälliger IT-Infrastruktur. Aus diesen Gründen sollten sie neben den digitalen Angeboten dauerhaft zur Verfügung stehen.

Der bvdm begrüßt, dass schon jetzt die Buchung eines digitalen Bahntickets per Website oder App möglich ist. Gemeinsam mit der Option zum Kauf eines gedruckten Tickets am Schalter oder am Automaten wird den Wünschen und Anforderungen aller Bahnreisenden gerecht.

Ein System, bei welchem „der Zug über das Handy eines Passagiers erkennt, dass er eingestiegen ist“ − wie von Bahnchef Richard Lutz gegenüber der Bild am Sonntag skizziert − wirft zudem erhebliche Datenschutz- und Sicherheitsfragen auf. Auch ist fraglich, ob alle Bahnreisenden – insbesondere ältere Menschen, sozial Schwache oder Touristen – über Endgeräte verfügen, die diese Funktion unterstützen. Nicht zuletzt zeigen Hackerattacken wie zuletzt „Wannacry“, von der auch die Deutsche Bahn betroffen war, die erheblichen Sicherheitsmängel digitaler Infrastruktur auf.

Nicht überall gilt: Digital ist besser“, unterstreicht bvdmHauptgeschäftsführer Paul Albert Deimel. „Entspannt mit der Bahn reisen heißt auch, sich keine Sorgen darüber machen zu müssen, ob das WLAN funktioniert, ob die App auf meinem Handy läuft und ob Bewegungsprofile über meine Person erstellt werden.“

Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Dienstag, 16. Mai 2017, 07:11 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
LE(D)-UV-Druck aus ökologischer Sicht Eine bemerkenswerte InaP-Podiumsdiskussion im DBM Druckhaus BerlinMitte


Berlin, März – Mai 2017. Der recht neue LE(D)-UV-Druck wird häufig als umweltfreundliches Druckverfahren beworben, weil die neuen UV-Trockner weniger Energie verbrauchen als die bisher eingesetzten. Der Energieverbrauch ist aber nur ein Aspekt. Die Verhinderung der Deinkbarkeit von LE(D)-UV-Printobjekten, einem Schlüsselprozess beim Papierrecycling, wirft ein ganz anderes Licht auf den UV-Druck.

Am 28. März 2017 wurde auf einer InaP-Veranstaltung im DBM Druckhaus Berlin-Mitte (DBM) über die Umweltverträglichkeit des neuen UV-Drucks informiert und diskutiert. Referenten waren Roland Schröder, Produktmanager UV-Farben beim Farbhersteller hubergroup Deutschland, und Dr. Frank Wenig, Leiter Technologie des Recyclingpapier-Herstellers Steinbeis Papier. Das Publikum, das sich rege an der durchaus kontroversen Diskussion beteiligte, bestand aus Vertretern von Druckmaschinenherstellern, Verlagen, Kunden und Projektpartnern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christin Lieke, Umweltbeauftragte des DBM.

Große Unsicherheit hinsichtlich der Umweltverträglichkeit beim LE-UV-Druck

Martin Lind, Geschäftsführer des DBM Druckhaus Berlin-Mitte, wies bei der Begrüßung von Publikum und Referenten auf eine große Unsicherheit beim LE(D)-UV-Druck hin, die durch widersprüchliche Aussagen zur Umweltverträglichkeit dieser Drucktechnik entstanden sei. Dazu zitierte er u.a. die INGEDE (Internationale Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik), der auch Steinbeis Papier angehört, die bereits mehrfach auf die nicht mögliche Deinkbarkeit von UV-Printobjekten hingewiesen hatte. Auf der anderen Seite würden Druckereien die LE(D)-UVTechnik als umweltfreundlich bewerben. Dabei verwiesen sie v.a. auf den niedrigen Energiebedarf der LED-Strahler gegenüber herkömmlichen UV-Lampen. Lind erinnerte an eine Aussage von Dr. Achim Schorb vom ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg, der kürzlich als Referent im Druckhaus Berlin-Mitte warnte: „Die Printbranche muss aufpassen, dass sie nicht als Umweltverschmutzter rüberkommt.“ Anschließend übergab Lind das Wort an Roland Schröder von der hubergroup Deutschland.



Für Klarheit sorgen

Schröder begann mit dem Hinweis, dass allein seine Teilnahme an der heutigen Podiumsdiskussion für einige Unruhe gesorgt habe. Schon am Tag der Einladung durch das DBM Druckhaus Berlin-Mitte habe er diverse Nachrichten erhalten – nicht nur in freundlichem Ton. Vom 14. Bis zum 28. März 2017 fand eine von der hubergroup mit Partnern organisierte bundesweite LED-UV-Roadshow statt. Diese Punkte belegten bereits, wie wichtig es sei, für Klarheit zu sorgen und den aktuellen Stand zum LE(D) UV-Druck auch aus Sicht der hubergroup darzustellen.

Anhand von Marktzahlen zeigte Schröder auf, dass der Verkauf von Offsetdruckfarben seit Jahren leicht rückläufig ist, was auch daran liege, dass immer mehr Druckbetriebe aufgeben. Andererseits wachse der Umsatz mit LE-UV-Farben. Es sei aber bei weitem nicht so, dass sich der Farbbedarf beider Drucksysteme gegenseitig kompensieren. Verpackungshersteller, Markenartikler und Designer gäben die Trends vor. Und der gehe zurzeit eindeutig Richtung UV. UV-Akzidenzdruck, Offset- und Flexoverpackungen seien Wachstumsmärkte für UV-Farben.

Schröder unterstrich das Verantwortungsbewusstsein der hubergroup für die Umwelt anhand eines Zitates ihres Geschäftsführers Heiner Klokkers und wies darauf hin, dass das Unternehmen Mitglied bei diversen Umweltprojekten ist. Die Energiestrategie des Unternehmens schließe sich dem an.

Deinking und Recycling von UV-Farben nicht zufriedenstellend

Aus Sicht der hubergroup sei der Status quo beim Deinking und Recycling von UV-Farben nicht zufriedenstellend. Die Gründe hierfür lägen vor allem in einer „falschen“ Verbandsarbeit und zu wenig Druck von außen, aber auch daran, dass die Thematik nicht im Fokus von Markenartiklern, Agenturen und Endkunden stehe. Die hubergroup bleibe definitiv bei diesem Thema „dran“. Fakt ist: UV-Farben sind nicht bzw. nur sehr schwer deinkbar Schröder weiter: „Wenn man sich die Strecke zum Deinking für UV-Farben als 100-m-Lauf vorstellt, sind wir beim dritten Meter. Projekte aus der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass es gehen kann und auch geht. Man braucht dafür Ausdauer und starke Partner und die Bereitschaft, erreichte Zwischenziele als Erfolg zu sehen“.

Ein Partner bei der Herstellung ökologischer Papiere ist Steinbeis Papier. Laut Unternehmensangaben ist es seit 1976 auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Die Rohstoffbasis zur Herstellung von grafischen Recyclingpapieren besteht aus 100 % Altpapier. Steinbeis wurde mit den Umweltsiegeln „Blauer Engel“, „EU-Ecolabel“ und „Cradleto-Cradle“ zertifiziert. Das Unternehmen und dessen Sicht auf die Ökologie von UV-bedruckten Printobjekten wurde von Dr. Frank Wenig vorgestellt. Einleitend zeigte Wenig auf, wie weit der Produktionskreislauf bei Steinbeis bereits geschlossen ist.

Auditorium

Dr. Frank Wenig

SID

Podiumsdiskussion



… mit UV-Technik bedruckte Papiere für die Herstellung grafischer Recycling-Papiere ungeeignet

Da UV-Printobjekte bereits seit einigen Jahren auf dem Markt sind, stelle sich für sein Unternehmen schon länger die Frage, wie man diese Papiere deinken könne. Verschiedenste Tests, die bis heute durchgeführt würden, belegten, dass ein befriedigendes Deinking nicht möglich sei und dass die mit UV-Technik bedruckten Papiere für die Herstellung grafischer Recycling-Papiere ungeeignet sind. Es sei trotz vielfältiger Bemühungen nicht gelungen, die Druckfarben, die beim UV-Druck aushärten, hinreichend zu entfernen.

Bereits 2008 machte die INGEDE auf diese Problematik aufmerksam, zuletzt 2015 mit einer Pressemitteilung.

Mit Fotos von „normalen“ und UV-bedruckten Papieren nach dem Recycling zeigte Wenig anschaulich auf, dass ein ausreichendes Deinking von UV-Druckobjekten bis heute nicht möglich ist. Deshalb könnten diese Druckobjekte grundsätzlich nicht für die Herstellung grafischer Papiere recycelt werden. Ein zu hoher Anteil von UV-Druckobjekten in der Rohstoffbasis, d.h. besonders bei Altpapieren, die bei Druckereien anfallen, habe bei Steinbeis Papier schon zu erheblichen Mengen an Ausschuss beim Recyclingprozess geführt. Grafische Papiere verlangen ein Mindestmaß an Sauberkeit und Weiße, nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch um z. B. darauf gut lesbare QR- oder Barcodes abbilden zu können.

Dr. Wenig wies darauf hin, dass es durch den zunehmenden UV-Druck immer schwerer wird,hochwertiges, grafisches Recyclingpapier herzustellen.

ausgehärtete UV-Farben sind Plastik

Die praktischen Beispiele zeigten, wie viel Plastikschmutz durch den UV-Druck entsteht. Denn ausgehärtete UV-Farben sind Plastik. Plastikmüll ist eines der großen Problemfelder beim Thema Umweltschutz. Nachhaltigkeit kann mit UV-Druck-Objekten daher nicht erzielt werden.

Im Anschluss an die Vorträge begann die von Frau Lieke moderierte Fragerunde, an der sich das Publikum lebhaft beteiligte. Eine erste Frage bezog sich auf die Gesundheitsverträglichkeit der UV-Farben selbst, insbesondere vor dem Erreichen ihrer endgültigen Aushärtung. Diese gelingt nur mit einwandfrei funktionierenden und bedienten Druckmaschinen. Vor der Aushärtung der Druckfarben soll aus Gesundheitsgründen kein Hautkontakt stattfinden.

Laut Aussagen von Schröder und den anwesenden Druckmaschinenherstellern ist es beim UVDruckprozess Pflicht, Schutzkleidung zu tragen. Diese Schutzmaßnahme werde zumindest bei deutschen Druckereien auch eingehalten.

Des Weiteren wurde vom Publikum die Frage gestellt, ob es möglich sei, UV-Druckfarbe zuerkennen, sei es vom Endverbraucher oder auch vom Fachmann. Antwort der anwesenden Spezialisten: UV-Druck ist selbst für einen Fachmann schwer zu erkennen, weil Merkmale wie ein typischer Geruch o.ä. fehlten.

Es bestand Einigkeit bei allen Beteiligten, dass eine Optimierung des Deinkings von UVDruckprodukten notwendig ist. So soll der Anteil an Plastikmüll reduziert werden und das Papierrecycling nicht weiter behindert werden. Dies ist aber auf absehbare Zeit nicht möglich! Bernd Groh von der hubergroup machte darauf aufmerksam, dass das Thema nur gemeinsam und nicht von einem Projektpartner allein gelöst werden kann. Auch Papierhersteller wie Steinbeis müssten sich beteiligen, wozu dieses Unternehmen durchaus bereit ist.

Ein Vertreter eines Druckmaschinenherstellers erläuterte, dass ein Teil seiner Kunden nicht auf UV-Druck verzichten wolle. Es gäbe auch keine Marktmacht, um hieran etwas zu ändern. Zeitdruck und auch die Möglichkeiten dieses Druckverfahrens selbst sind laut Druckmaschinenherstellern die Argumente für den UV-Druck. Das Thema Ökologie sei nachrangiger. Sie sehen das Thema entspannter. LE(D)-UV-Druck sorge aufgrund des geringeren Stromverbrauchs als herkömmlicher UV-Druck für eine positive Ökobilanz. Warum also sollten Drucker damit nicht werben dürfen?

Verstärkte Abwanderung in digitale Medien

Aus dem Publikum wurde dazu die Befürchtung geäußert, dass mit dieser Herangehensweise, Papier und Druck ein immer schlechteres Image bekämen und dadurch eine verstärkte Abwanderung in digitale Medien erfolgen könnte.

Für den Verlag, der vorrangig Blauer Engel Recyclingpapier für seine Druckprodukte einsetzt, bestehe außerdem die Gefahr von nicht tragbaren Kostensteigerungen durch den höheren Aufwand beim Recycling.

Es wird daran gearbeitet, dass das Deinking ermöglicht wird, aber eine Lösung ist in absehbarer Zeit nicht erkennbar.

Fazit der Veranstaltung: Es ist derzeit nur schwer möglich, Printobjekte, die im UV-Druck bearbeitet worden sind, zu deinken und damit auch hochwertig zu recyceln. Das ist von allen Beteiligten erkannt worden. Es wird daran gearbeitet, dass das Deinking ermöglicht wird, aber eine Lösung ist in absehbarer Zeit nicht erkennbar.

Es bleibt der jeweiligen Druckerei überlassen, ob sie mit einer positiven Ökobilanz aufgrund eines geringeren Stromverbrauchs als umweltbewusstes Unternehmen wahrgenommen werden will. Es ist aber de facto so, dass diese UV-Printobjekte der Umwelt keinen Gefallen tun.

Startschuss für Kooperationen

Infotage wie diese Veranstaltung im DBM Druckhaus Berlin-Mitte sind wichtig, um Aufklärungsarbeit zu leisten und Unsicherheiten zu beheben. Dies sind alle Beteiligten nicht zuletzt dem Endverbraucher schuldig. Zugleich kann diese Veranstaltung ein Startschuss für Kooperationen gewesen sein, die dazu beitragen, die unstrittigen Probleme mit UV-Printobjekten zu beheben. Die Umwelt würde es danken.

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Telefon 030 / 20 35 32 76
Telefax 030 / 20 35 32 75
E-Mail:mlind@druckhaus-berlin-mitte.de

Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.

Weitere Informationen unter:

Logo: www.druckhaus-berlin-mitte.de/blauerengel


Mittwoch, 10. Mai 2017, 06:36 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
April 2017: Erneute Verbesserung des Geschäftsklimas

Das Geschäftsklima in der Druck- und Medienbranche hat sich im April 2017 gegenüber dem Vormonat erneut verbessert. Der saisonbereinigte Index stieg um 1,2 % auf 106,5 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit einem Jahr.

Ausschlaggebend dafür war die von den Druckunternehmen gegenüber März deutlich positiver beurteilte Geschäftslage, die zusammen mit den Geschäftserwartungen in die Berechnung des Klimas eingeht. Der Index der Geschäftslagebeurteilung kletterte um 5,9 % auf ein Niveau von 118,5 Punkten. Die befragten Unternehmen meldeten eine gute Entwicklung der Produktion im März. Zudem war die Auftragslage im April besser als im Vormonat.

Gleichzeitig gingen jedoch die Druckunternehmen von einer leicht abnehmenden Produktionstätigkeit in den kommenden Monaten aus. Rund 15 % der Druckereien erwarten für diesen Zeitraum einen Auftragsmangel, der zu eingetrübten Aussichten beiträgt. Außerdem zeugt die kaum veränderte Beurteilung der eigenen Wettbewerbsposition im Inland und im europäischen Binnenmarkt bei den Druckereien von konstantem Konkurrenzdruck. Die Geschäftserwartungen für die k ommenden sechs Monate nahmen daher im April 2017 gegenüber dem Vormonat ab. Der entsprechende Index sank um 2,8 % auf 95,7 Punkte.

Im Vorjahresvergleich ergab sich bei den Erwartungen nur eine geringfügige Änderung. Mit negativen 0,3 % blieb der Index etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Da der Index der Geschäftslagebeurteilung um 4,2 % stieg,lag der Geschäftsklimaindex insgesamt 1,8 % über Vorjahresniveau.



Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Freitag, 28. April 2017, 12:13 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Online Print Symposium schließt die Brücke zwischen E-Commerce und Print

Mit knapp 300 Teilnehmern aus 15 Ländern, zukunftsorientierten Themen, 16 Vorträgen und starken Partnern führte das 5. Online Print Symposium am 6. und 7. April 2017 erneut tonangebende Akteure des E-Business Print in München zusammen. Kernthemen des Symposiums waren Strategien, Zukunftsperspektiven und der berühmte „Blick über den Tellerrand“.

Das Branchen-Leitevent, traditionell veranstaltet von Fogra, zipcon consulting und dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm), konzentrierte sich im 5. Jahr seines Bestehens besonders stark auf zukunftsrelevante Mechanismen und Anforderungen im Bereich E-Commerce im Umfeld des Online-Drucks. Keynotes hielten Hartmut Kappes, Flyeralarm; Tal Oron, Co-Founder Lost my Name und Dr. Michael Fries, Onlineprinters. Bernd Zipper, CEO zipcon consulting, belegte, dass das Wachstum der Online-Printer sich wie erwartet fortgesetzt hat und auch die Umsatz-Prognose für 2017 (¤ 7,5 Mrd.) zeigt, dass Akzeptanz und Nachfrage nach Open-/Closed-Stores kontinuierlich steigen. Gleichzeitig verwies Zipper auf zahlreiche offene Baustellen – von Customer Centricity zu Marketing, Mass Customization, Mobility, Qualität, Rechtsfragen, Responsive Design und Verpackung – und formulierte damit auch seinen Appell an die Branche: „Onlineprint bedeutet mehr als nur ein Shop im Web“.

In diesem Sinne folgten Vorträge, die konkret auf die genannten Schwerpunkte eingingen: Der Jurist Dr. Martin Schirmbacher, HÄRTING Rechtsanwälte, referierte über Fallstricke in der Internationalisierung im E-Commerce. Dr. Kai Hudetz vom Institut für Handelsforschung GmbH lieferte wertvolle Einblicke zum Thema Kundenzentrierung im Zeitalter von Mass Customization. Hans Scheffer, Hello Print Holland, provozierte mit der Strategie, dass seine Firma über kaum mehr Know-how im Drucken verfüge, dafür aber umso mehr von Marketing verstünde. Dieser Unternehmensausrichtung setzte Dr. Michael Fries, CEO von Onlineprinters, sein bewusstes Festhalten an qualifizierten Kräften entgegen: „Online oder Offline – am Ende wird immer noch gedruckt“ und präsentierte die erfolgreiche Entwicklung vom Online-Drucker zum Full Line Distributor. Jan Lippert von der prudsys AG nahm das Auditorium mit auf die Reise zu personalisierten Produktempfehlungen als Empfehlungsmarketing-Aktionen und den Möglichkeiten, dynamische Preisoptimierungen zu platzieren. Ergänzt wurden die Fachvorträge durch eindrucksvolle Praxisberichte aus der Entwicklung von Produkten und Geschäftsmodellen. So präsentierte Eva Malawska, Geschäftsführerin der kleine prints GmbH, den Prozess von der Produktidee „Kleine Prints“ bis zur erfolgreichen Umsetzung, berichtete aber auch über bemerkenswerte Hürden bei der Suche nach geeigneten Druckdienstleistern, IT-Spezialisten oder Logistiklösungen. Reto Schmid von La Conditoria erklärte aus dem Blickwinkel eines Herstellers von Nusstorten, wie er durch Produktmodifikationen und intelligente Mass-Customization-Verpackungen neue Märkte erobert hat.

Auch für die Partner des OPS 2017 war der Event ein Erfolg. So zeigte sich Peter Goer, Geschäftsführer der Sappi Deutschland GmbH und Hauptsponsor, zufrieden mit den Worten „Das OPS war von A−Z professionell aufgezogen, interessant und abwechslungsreich und mit unserem Engagement haben wir der Branche unser klares Statement zum Thema Customer Centricity gegeben“. Frank Siegel, Geschäftsführer der Obility GmbH, begründete sein Engagement aus der Warte der Softwareexperten: „Für Obility war das OPS 2017 eine wichtige Plattform, denn es wurde aufgezeigt, wie der Weg einer digitalen Transformation funktionieren kann und wir helfen Unternehmen mit unserer Print-Business-Automation-Software genau diesen Weg einzuschlagen“.

Die internationale Attraktivität des OPS kommentiert Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm: „Das große internationale Interesse zeigt, auf welchem Niveau wir uns in Deutschland bewegen. Insbesondere für die Verbände ist dies Anforderung und Ansporn, hiesige Unternehmen dabei zu unterstützen, ihren Vorsprung zu halten und auszubauen.“

Dr. Eduard Neufeld, Geschäftsführer und Institutsleiter der Fogra, fasst das gelungene Symposium zusammen, indem er dessen Titel OPS mit den Kernbotschaften „Omni Channel – Plattformen – Strategien“ ergänzt.

Auch beim OPS 2017 wurde eine Veranstaltungs-App eingesetzt, die vor, während und nach der Veranstaltung alle wichtigen Informationen bereithält und über die auch kommuniziert werden kann. So fanden die Akteure der Online-Print-Industrie ihre Community, aber auch neue Kontakte und mit ihnen inspirierende Lösungen, Ideen und neue Partner. Das nächste Symposium findet vom 15.-16. März 2018 statt.

Die Veranstaltung

Das Online Print Symposium ist die Leitkonferenz für die deutschsprachige Online-Print Industrie. Ziel des Online Print Symposiums ist es neue Geschäftsmodelle im E-Business Print vorzustellen und den „Erfindern“ und Betreibern eine Plattform zum Diskurs zu bieten.

Die Veranstalter

Die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. verfolgt den Zweck, die Drucktechnik in den Bereichen Forschung und Entwicklung zu fördern und die Ergebnisse für die Druckindustrie nutzbar zu machen. Die Fogra zählt rund 800 Mitglieder. Davon gehören rund zwei Drittel dem Druckgewerbe mit Geschäftsfeldern von der Vorstufe bis zur Buchbinderei an, das verbleibende Drittel zählt zur Zulieferindustrie. www.fogra.org

zipcon consulting versteht sich als unabhängige und ganzheitliche Technologie- und Strategieberatung speziell für die Druckindustrie. Bernd Zipper und sein Team sind bewährte Analyse- und Umsetzungspartner im E-Business Print. www.zipcon.de

Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Forschungsinstituten. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden, die die Betriebe in allen unternehmensrelevanten Bereichen praxisnah unterstützen. www.bvdm-online.de

Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Mittwoch, 12. April 2017, 12:54 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
März 2017: Geschäftsklima leicht über Vormonatsniveau

Das Geschäftsklima in der Druck und Medienbranche verbesserte sich im März 2017 leicht gegenüber dem Vormonat. Der saisonbereinigte Index stieg um 0,1 % auf 104,8 Zähler.
Beeinflusst wurde es von den positiven Geschäftserwartungen der Druckunternehmen. Der Index der Erwartungen für die kommenden sechs Monate stieg von Februar zu März um 4,0 % auf 98,5 Zähler und dürfte auf ein stabiles Auslandsgeschäft sowie auf vergleichsweise optimistische Preiserwartungen zurückzuführen sein.

Da jedoch im selben Zeitraum die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage negativ ausgefallen ist (der entsprechende Index nahm um 4,5 % ab und sank auf 111,4 Zähler), führte dies beim Geschäftsklimaindex, das ein geometrisches Mittel aus Lagebeurteilung und Erwartungen darstellt, zu einer Seitwärtsbewegung. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage wird von den befragten Unternehmen mit geringen Auftragsbeständen aus dem Inland begründet. Die unbefriedigende Entwicklung der Produktionstätigkeit im Februar dürfte im März zusätzlich für eine getrübte Stimmung gesorgt haben.

Der Index der Erwartungen stieg Im Vorjahresvergleich um 4,5 %. Da jedoch der Index der Geschäftslagebeurteilung um 8,5 % gesunken ist, lag der Geschäftsklimaindex 1,4 % unter Vorjahresniveau.



Quelle:

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Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Montag, 03. April 2017, 14:12 Uhr

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Umwelt-Info
Zwei Jahre Blauer Engel für Druckerzeugnisse Podiumsdiskussion und Zwischenbilanz im DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Berlin, März 2016. Auf einer InaP-Veranstaltung im DBM Druckhaus Berlin-Mitte (DBM) wurde nach der Einführung vor zwei Jahren gemeinsam mit ausgewählten Experten eine erste Bilanz zum Umweltzeichen „Blauer Engel für Druckerzeugnisse“ (RAL-UZ 195) gezogen und über weitere Perspektiven diskutiert. Das aus 30 Teilnehmern bestehende bunt gemischte Publikum setzte sich zusammen aus Lieferanten, Agenturen, Kunden und Projektpartnern des DBM.

Zu Beginn zog Martin Lind, Geschäftsführer des DBM, für sein Unternehmen eine positive Bilanz. Mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse seien die langjährigen Anstrengungen und Investitionen in Umweltmanagementsysteme, personelle Ressourcen und andere Maßnahmen belohnt worden. Der Blaue Engel biete sowohl für das Druckhaus Berlin-Mitte als auch für dessen Kunden eine klare Positionierung und Erkennbarkeit in der Öffentlichkeit. Lind merkte auch an, dass er ursprünglich davon ausgegangen sei, dass es Dank der Vorarbeiten ein wenig leichter gewesen wäre, die Kriterien des Blauen Engels zu erfüllen.

Julia Rohrmann, Referentin für Umweltschutz/ Arbeitssicherheit beim Bundesverband Druck und Medien, wies darauf hin, dass auch seitens der Kunden ein starker Druck erzeugt worden sei, insbesondere durch die großen Handelsketten, die in ihrem Werbemarkt nach mehr nachhaltigen Produkten verlangt hätten.

Aktuell können deutschlandweit 35 von ca. 8000 Druckbetrieben ihren Kunden den Blauen Engel für Druckerzeugnisse anbieten. Allein 27 davon sind Rollenoffsetdruckereien. Dr. Achim Schorb, Mitarbeiter des Ifeu in Heidelberg, erläuterte hierzu: „Der Blaue Engel soll in etwa die besten 20 Prozent der Produktion einer Branche abdecken. Das heißt, es macht gar keinen Sinn, Kriterien zu entwickeln, die alle Druckereien problemlos erfüllen können.“ Auch nach der Genehmigung durch den RAL, so wurde von Christin Lieke, Umweltbeauftragte des DBM, erklärt, müsse man Tests durchführen lassen, wenn z.B. einzelne Farben und Lacke oder andere Hilfsmaterialien im Produktionsablauf verändert werden.

Ein wichtiger Punkt beim Blauen Engel sind die Kosten. Zum einen sind sowohl das Altpapier als auch die zugelassenen Hilfsmittel teurer als nicht umwelttaugliche Materialien. Hinzu kommen noch 150 Euro Lizenzgebühren für den jeweiligen Produktvertrag mit dem RAL. Hierzu erläuterte Dr. Schorb: „Für Rollenoffsetdrucker ist es viel einfacher, weil sie die Zertifizierung für ihr gesamtes Produktportfolio anwenden können. Für eine Druckerei wie z.B. das Druckhaus Berlin-Mitte, das ein sehr breites Spektrum hat, wird es schnell sehr komplex.“

Lind ergänzte, dass rund 20 Prozent der DBM-Kunden, mit denen er über umweltfreundliche Druckproduktion im Gespräch sei, sich vor allem aus Kostengründen dagegen entschieden. Einige andere wünschten sich mehr Wettbewerber, um nicht auf einen Anbieter festgelegt zu sein. Jenen, die umweltfreundlichen Druck bei zugleich niedrigstem Preis haben wollten, sage er aber auch: „Das passt nicht. Wir können nicht in allem das Beste machen und dann der Allergünstigste sein.“

Die Bedeutung der Nachfrage für die Weiterentwicklung ressourcenschonender Materialien bestätigte auch Bernd Groh von der Hubergroup, der als Farben-Lieferpartner des DBM im Publikum saß. Für die Umstellung kompletter Produktreihen benötige es eine hohe Nachfrage, um den Aufwand betriebswirtschaftlich tragbar zu gestalten.

Ein weiterer Aspekt, der in der Diskussion eine Rolle spielte, war die Öffentlichkeitsarbeit für den Blauen Engel und die Verankerung in Ausschreibungskriterien. Ein Besucher, der sich als Print-Einkäufer einer Bundesbehörde vorstellte, beklagte, dass es nicht genügend Informationen über den Blauen Engel und seine Verwendung als Vergabekriterium gäbe.

Bettina Uhlmann, Mitarbeiterin im Bundesumweltamt, versprach mehr Öffentlichkeitsarbeit für den Blauen Engel. Sie wies auf das diesjährige 40jährige Jubiläum des Umweltsiegels hin und auf geplanten Aktionen, die auch durch Social Media begleitet werden sollen.

Als Resümee sagte Dr. Schorb abschließend: „Wir werden auch 2022 noch kein papierfreies Büro haben, wir werden auch nicht alle Werbung über das Internet bekommen, es wird nach wie vor Prospekte geben. Das heißt, wir müssen Druckprodukte weiter von Schadstoffen entfrachten.“

Lind ergänzte, dass der Erfolg zugleich Ansporn für die Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Ressourcenschonung sei. Er wünsche sich für die Zukunft mehr Druckereien, die die Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse erfüllten, damit der Bekanntheitsgrad bei potentiellen Kunden erhöht und ein verbessertes Angebot bei den notwendigen Materialien erreicht werde. Zugleich forderte er, insbesondere für öffentliche Ausschreibungen, die Berücksichtigung der Kriterien des Blauen Engel bei der Vergabeentscheidung.

Das Expertenteam setzte sich zusammen aus Julia Rohmann: Referentin für Umweltschutz/Arbeitssicherheit beim Bundesverband Druck und Medien (BVDM) in Berlin; Dr. Achim Schorb: Mitarbeiter des Ifeu in Heidelberg, Schwerpunkt Ökobilanzen und Stoffstromanlagen, Umweltmanagement und Umweltbildung; Bettina Uhlmann: Mitarbeiterin im Umweltbundesamt in Berlin; Christin Lieke, Qualitäts- und Umweltbeauftragte des DBM Druckhaus Berlin-Mitte sowie Martin Lind: Geschäftsführer des DBM Druckhaus Berlin-Mitte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martina Reinhardt, Deutscher Drucker Verlag.


Weitere Informationen unter:

Logo: www.druckhaus-berlin-mitte.de/blauerengel

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Telefon 030 / 20 35 32 76
Telefax 030 / 20 35 32 75
E-Mail:mlind@druckhaus-berlin-mitte.de

Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Sie ist die erste Druckerei, die Druckprodukte mit dem „Blauen Engel“ UZ-195 kennzeichnen darf. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.


Dienstag, 21. März 2017, 07:00 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
DBM Druckhaus Berlin-Mitte macht erstmals Hardcover-Bücher mit Blauen Engel für Druckerzeugnisse möglich

Berlin, Februar 2017. Seit Sommer 2015 kann man beim DBM Druckhaus Berlin-Mitte (DBM) – als erste Druckerei überhaupt – Prospekte, Magazine, Plakate und Flyer nach den Kriterien des Blauen Engels produzieren und mit dem Logo Blauer Engel kennzeichnen lassen. Im Frühjahr 2016 kamen Softcover-Bücher hinzu. Die Besonderheit hierbei: Bindeleim und die Fadenheftung durften ein späteres, hochwertiges Recycling nicht behindern.

Ganz aktuell kann das DBM nun auch Hardcover-Bücher mit dem Umweltzeichen kennzeichnen. Voraussetzung dafür war die komplexe Suche nach geeignetem Material. Es mussten insgesamt fünf verschiedene, bei der Hardcover-Produktion zum Einsatz kommende Leime, die einzeln und auch beim gemeinsamen Einsatz den Kriterien entsprechen, gefunden werden. Darüber hinaus musste eine zertifizierte Pappe für die Buchdeckel sowie eine Folie, die das Buchcover schützt und dennoch mit dem Blauen Engel kompatibel ist, gefunden werden. Dies alles hat das Team des DBM Druckhaus Berlin-Mitte nun erreicht.

Erster Auftraggeber für die Produktgruppe Hardcover war das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit dem Buchtitel „Religionen und nachhaltige Entwicklung“. Das Konzept für die aus mehreren Bänden bestehende EDITION bmz entwickelte die Berliner Agentur atelier hauer+dörfler. Gemeinsam mit dem DBM wurden die Materialien ausgesucht, auf denen Grafik, Abbildungen und Schrift perfekt wiedergegeben werden können.

Von der Entwicklung der Produktgruppe Hardcover nach den Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse durch das DBM und seine Kooperationspartner können nun auch Verlage und andere Herausgeber von Büchern profitieren, die bei der Herstellung ihrer Publikationen auf den größtmöglichen Gesundheits- und Umweltschutz Wert legen.

Druck- und Bindemuster sind über das DBM Druckhaus Berlin-Mitte zu beziehen. Interessenten können den genannten Titel auf der Homepage des BMZ http://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/reihen/weitere_materialien bestellen.

Technische Daten:
Format: 15,5 x 21 cm
Inhaltsmaterial: BalancePure
Bedrucktes Vor-/Nachsatz, Hardcover Fadenheftung, gerader Rücken, Kaptal- und Leseband.
Ausgezeichnet mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse (RAL-UZ 195).


Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Telefon 030 / 20 35 32 76
Telefax 030 / 20 35 32 75
E-Mail:mlind@druckhaus-berlin-mitte.de

Weitere Informationen unter:

Logo: www.druckhaus-berlin-mitte.de/blauerengel


Donnerstag, 09. Februar 2017, 09:07 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Printwerbung wieder im Aufschwung

Zum dritten Mal in Folge steigen die Bruttowerbeausgaben für Print. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt des Marktforschungsunternehmens Nielsen. 2016 wurden rund 10,5 Milliarden Euro in Printwerbung investiert – ein Zuwachs von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 2013 ist der Wert um fast 400 Millionen Euro gestiegen.

Die Segmente Zeitungen (4,9 Milliarden Euro Werbeausgaben, +4 Prozent gegenüber 2015), Außenwerbung (1,8 Milliarden, +7,9 Prozent) und Fachzeitschriften (0,4 Milliarden, +1,7 Prozent) konnten ein deutliches Wachstum verzeichnen. Lediglich das Segment Publikumszeitschriften musste mit -1,8 Prozent einen Rückgang hinnehmen. Nach einem Tief im Jahr 2013 konnte sich Printwerbung somit wieder erholen und den damaligen Stand im vergangenen Jahr deutlich übertreffen. Die werbeausgaben im Internet sind mit -4,2 Prozent hingegen rückläufig.

„Print bleibt ein gefragtes und bewährtes Werbeumfeld, das sich auch im Zeitalter der Digitalisierung behauptet“, unterstreicht Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Druck und Medien. „Ob auf Tragetaschen oder Wandkalendern, in der Tageszeitung oder im klassischen Anzeigenblatt: Wer wahrgenommen werden will, wirbt gedruckt.“



Quelle:

LOGO - www.bvdm.de

Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Dienstag, 07. Februar 2017, 14:28 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Neue Digitaldruckmaschine Xerox Versant 2100 Press bei Salzland Druck in Betrieb genommen

Staßfurt, 06.02.2017 - Ab sofort geht es bei der Salzland Druck GmbH & Co. KG in Staßfurt drucktechnisch noch schneller, flexibler und individueller. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Digitaldruckmaschine Xerox Versant 2100 Press können ab sofort nicht nur individualisierte Mailings, Broschüren und Zeitschriften blitzschnell und in einem Arbeitsgang gedruckt, geheftet und gestanzt werden, mit der High-Tech-Anlage ist es auch möglich, ganze Bücher und Verlagsprodukte in der exakt benötigten Auflage zu produzieren. Für Verlage, aber auch Unternehmen heißt das: Printprodukte, die augenblicklich noch von Kunden nachgefragt werden, aber keine Großauflagen für den Offsetdruck mehr erreichen, können gezielt nachproduziert oder in geringer Auflage auf Vorrat genommen werden.

Die neue Maschine, die den modernen Offsetmaschinen- und Weiterverarbeitungspark der Salzland Druck GmbH & Co. KG ergänzt, kann verschiedene Bedruckstoffe mit bis zu 100 Seiten pro Minute digital bearbeiten und verbindet dabei Geschwindigkeit mit höchster Qualität. So sorgen eine integrierte automatisierte Farbsteuerung und der Profilabgleich von Bild zu Bild für absolut CI-konforme Farben, die Bildqualität wird mittels Ultra-HD-Auflösung und bis zu 300 Prozent mehr Pixel und Farbpräzision maximiert. Die ebenfalls integrierte Production Accurate Registration-Technologie erlaubt eine exakte Registrierung von Seite zu Seite und von Auflage zu Auflage.

Auf alle Wünsche vorbereitet

Mit der neuen Digitaldruckmaschine, die zu Beginn des Jahres erstmalig für eine Spezialzeitschrift genutzt wurde, kann die Salzland Druck GmbH & Co. KG noch flexibler und passend auf die vielfältigen Wünsche der Kunden in ganz Deutschland reagieren. Christian Heinrich, Geschäftsführer des Unternehmens: „Da wir von der UV-Offsetdruck-Maschine über den Digitaldruck bis zur Zusammentragmaschine alles im Haus haben, können wir absolut flexibel auch auf sehr kurzfristige Aufträge reagieren.“ Was aber noch mehr zählt: Im Unternehmen, das Industrie, Agenturen, Verlage und öffentlicher Dienst ihre Zielgruppen nennt, sind für alle Größen, Mengen und Ziele die passenden Technologien vorhanden.

Über die Salzland Druck GmbH & Co. KG

Die Salzland Druck GmbH & Co. KG mit Sitz in Staßfurt ist einer der führenden Spezialdruckdienstleister in Deutschland und konzentriert sich im Besonderen auf Kunden aus Industrie, Agenturen, Fachverlagen und dem öffentlichen Dienst. Der inhabergeführte Familienbetrieb mit typisch mittelständischer Struktur beschäftigt rund 70 Mitarbeiter und produziert im Dreischichtbetrieb. Die Bandbreite der angebotenen Produkte reicht von Produktkatalogen, Loseblattsammlungen, Ordnersystemen über Schulungs- und Präsentationsprogrammen bis hin zu Veredelungen, Folienprodukten, Displays, Büchern und Katalogen.

Weitere Informationen unter:

Logo: www.salzland-druck.de


Dienstag, 07. Februar 2017, 11:25 Uhr

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Januar 2017: Stimmung zum Jahresbeginn im Plus

Die Stimmung in der Druck- und Medienbranche hellte sich Anfang 2017 auf. Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex stieg im Januar 2017 gegenüber dem Vormonat um 4,1 % auf 106,1 Punkte und beendete damit die negative Entwicklung der zwei vorhergehenden Monate. Auch gegenüber dem Vorjahr fiel die Beurteilung der Druckunternehmen besser aus – das Geschäftsklima verbesserte sich um 2,3 %.

Dabei beurteilten die Druckerunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage deutlich positiver als in den Vormonaten. Der entsprechende Index erreichte 113,1 Punkte – 5,7 % mehr als im Dezember 2016. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Beurteilung mit 0,5 % indes nur leicht verbessert. Maßgeblich für die insgesamt positive Lagebeurteilung dürfte der gut gelaufene Dezember 2016 gewesen sein. Die Unternehmen revidierten diesbezüglich ihre Beurteilungen nachträglich. Die Lagebeurteilung im diesjährigen Januar war hingegen zum einen von Produktionsbehinderungen geprägt, primär ausgelöst durch einen Auftrags- und/oder Fachkräftemangel. Zum anderen meldeten Unternehmen eine sich erneut verschlechternde Verkaufspreissituation.

Die Geschäftserwartungen der Druckunternehmen für die nächsten 6 Monate scheinen diese ungünstigen Signale jedoch kaum beeinflusst zu haben. Vielmehr erwarteten die Unternehmen in den kommenden Monaten eine Steigerung der Produktion sowie eine Zunahme ihrer Auslandsgeschäfte, auch wenn sie hinsichtlich eines Anstiegs ihrer Verkaufspreise skeptisch blieben. Insgesamt beurteilten die Druckunternehmen ihre Erwartungen optimistischer als in den letzten Monaten. Der entsprechende saisonbereinigte Index stieg im Januar 2017 um 2,6 % gegenüber dem Vormonat und erreichte ein Niveau von 99,4 Punkten. Damit wurde das Niveau des Vorjahres um 3,8 % übertroffen.



Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Freitag, 03. Februar 2017, 10:09 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Angespannte Marktsituation wirkt sich auf den Papiermarkt aus

Frechen, 31.1.2017 – Preiserhöhungen von Antalis‘ Vorlieferanten und eine angespannte Marktsituation und zwingen den Papiergroßhändler zu Preisanpassungen. Die Änderungen treten zum 1. März 2017 in Kraft.

Antalis hebt im gesamten Sortimentsbereich die Preise an. Die allgemeine Kostensteigerung zieht auch eine Preisanpassung der Serviceleistungen von Antalis mit sich. Durch die Erhöhung der Preise wird eine uneingeschränkte Aufrechterhaltung der gewohnten Produktverfügbarkeit und Servicequalität für Kunden von Antalis sichergestellt.

Die Mitarbeiter von Antalis stehen selbstverständlich für Fragen zu allen Produktsegmenten zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Unternehmenskommunikation:
Angelika Peled
Tel.: 02234 - 2055 388
E-Mail:Angelika.Peled@antalis.de

Hintergrund zu Antalis und zur Antalis GmbH

Antalis ist die führende europäische Großhandelsgruppe für Kommunikationsmedien in den Bereichen Print, Office, Packaging und Visual Communication, weltweit auf Platz 2, mit einem Umsatz von 2,625 Mrd. Euro in 2015. Unsere 5.800 Mitarbeiter betreuen weltweit mehr als 123.000 Druck- und Geschäftskunden, in 43 Ländern über 107 Distributionszentren. Antalis wickelt täglich 14.000 Lieferungen in Europa ab und liefert weltweit 1,7 Mio. Tonnen Papier pro Jahr. Antalis ist der Distributionsarm von Sequana. Die deutsche Tochter Antalis GmbH gehört zu den Top 4 der deutschen Papierlieferanten und beschäftigt bundesweit 300 Mitarbeiter. Täglich liefert Antalis rund 1.500 Aufträge aus. Die rund 10.000 Qualitätsartikel der Geschäftsbereiche Print, Office, Packaging und Visual Communication werden bundesweit über 6 Antalis-Standorte vertrieben. Darüber hinaus ist Antalis im Bereich Industrial Packaging mit dem Tochterunternehmen Antalis Verpackungen GmbH vertreten.

Weitere Informationen unter:

Logo: www.antalis.de


Dienstag, 31. Januar 2017, 14:22 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Dezember 2016: Stimmung weiterhin unter Vorjahresniveau

Im Dezember 2016 hat sich die Stimmung in der Druck- und Medienwirtschaft erneut eingetrübt. Der saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage ging um 0,7 % auf 107,3 Zähler zurück. Dabei wurde das Vorjahresniveau um 3,3 % unterschritten. Die Druckunternehmer blickten auch weiterhin skeptischer in die Zukunft. Der saisonbereinigte Index ihrer Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate sank gegenüber dem Novemberwert um 1,8 % auf 96,8 Zähler. Zudem lag das Vorjahresniveau um 4,1 Prozentpunkte höher.

Die Entwicklung des saisonbereinigten Geschäftsklimaindexes der Druckindustrie – ein geometrisches Mittel der Geschäftslagebeurteilung und der Geschäftserwartungen – spiegelt die negativen Tendenzen der zwei Berechnungskomponenten des Indexes wider. Das Indexniveau zählte im Dezember 2016 101,9 Punkte und lag 1,2 % unter dem Wert des Vormonats bzw. 3,7 % unter dem des Vorjahres.

Die negative Beurteilung der aktuellen Geschäftslage dürfte u.a. auf den vergleichsweise schwachen saisonalen Einfluss zurückzuführen sein. Denn sowohl die saisonunbereinigte Geschäftslagebeurteilung als auch die wichtigsten Indikatoren, die diese Beurteilung beeinflussen – etwa der Auftragsbestand und die Entwicklung der Produktion und Nachfragesituation im Vormonat –, veränderten sich im Dezember gegenüber dem Vormonat positiv, nicht jedoch gegenüber dem Vorjahr. Bezeichnenderweise berichteten zudem 57 % der befragten Druckunternehmen, dass sie mit Überstunden arbeiten. Die Erwartungsbildung schien hingegen von zurückgehenden Produktionsplänen und dem abnehmenden Exportgeschäft beeinflusst worden sein.



Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Mittwoch, 04. Januar 2017, 12:50 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Frühere Verpackungschefin von Amazon wird Leiterin des E-Commerce-Bereichs bei DS Smith


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Isabel Rocher

6. Dezember 2016 – DS Smith hat Isabel Rocher, frühere Europaleiterin des Bereichs Verpackungen und Versandmaterialien von Amazon, an die Spitze des neuen Spezialistenteams E-Commerce berufen. In ihrer Funktion als Head of E-Commerce wird sich Isabel Rocher für die Weiterentwicklung des E-Commerce-Angebots von DS Smith europaweit auf die Teams für Marketing, Entwicklung und Innovation stützen.

Isabel Rocher bringt über 15 Jahre Erfahrung in der Verpackungs-, Vertriebs- und Marketingbranche mit. Zuletzt war sie bei Amazon verantwortlich für das europäische Multimillionen-Budget für Versandmaterialien, die Entwicklung innovativer Verpackungslösungen und die Gewährleistung eines standardisierten Ansatzes für Verpackungstypen im gesamten EU-Netz von Amazon. Davor war sie unter anderem für Savoye Pack und Neopack Solutions (e3neo) tätig.

Isabel Rocher merkt dazu an: „E-Commerce-Verpackungen wurden früher als reines Mittel zum Zweck betrachtet. Sie sollten ein Produkt erhalten, befördern und schützen. Sie spielen jedoch eine weitaus wichtigere Rolle, insbesondere in der Omnichannel-Welt von heute mit dem explosionsartigen Wachstum des E-Commerce. Natürlich müssen Produkte in tadellosem Zustand ankommen. Von entscheidender Bedeutung sind jedoch auch die Effizienz in der Lieferkette, die Nachhaltigkeit und die Schaffung eines „Wow-Faktors“, wie ihn die Kunden bislang nur in realen Läden erlebt haben.“

„In gewissem Maße ist die Verpackungsindustrie noch immer dabei, sich in diesem Bereich zurechtzufinden. Mit der stolzen Innovationshistorie von DS Smith freue ich mich darauf, mit Kunden zusammenzuarbeiten, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und die echte Wertschöpfung zu kommunizieren, die Verpackungen entlang der gesamten E-Commerce-Lieferkette bieten können.“ Isabel Rocher, Head of E-Commerce

Mark Shaw, Market Development Director der European Packaging Division von DS Smith sagt: „Wir haben in den letzten Jahren erheblich in unser Verpackungsgeschäft investiert, um unsere führende Position in der Branche zu sichern. Wir verfügen über ein starkes Investitionsprogramm und sind bestrebt, neue Technologien einzuführen, die unseren Kunden einen Mehrwert bringen. Die Aufstellung eines speziellen europäischen E-Commerce-Teams, das auf Erkenntnissen aus allen Ländern aufbauen kann, in denen DS Smith aktiv ist, stellt den nächsten Schritt in unserem Bemühen dar, weiterhin nachhaltige Angebote zur Unterstützung unserer Kunden in ihren E-Commerce-Vorhaben zu liefern. Isabel Rocher bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit und ich freue mich sehr, sie im Team willkommen heißen zu dürfen.“

Quelle:

LOGO -www.dssmith-packaging.de

Über DS Smith Plc
DS Smith Plc ist ein führender internationaler Anbieter recycelbarer Konsumgüter-verpackungen. Der Konzern beschäftigt mehr als 26.000 Mitarbeiter. DS Smith verfügt auf vielen Märkten über eine starke Marktposition und ist der zweitgrößte Hersteller von Wellpapp-Produkten in Europa. Der Geschäftsbereich DS Smith Packaging zählt zu den führenden Herstellern von Displays und Verpackungen mit einem Schwerpunkt auf dem Bereich Innovation.

Unternehmenskontakt: Pressekontakt:
DS Smith l Packaging Division Marketingleiterin Deutschland & Schweiz KnowLytics | Marketing | Kommunikation | Public Relations
Anja Röhrle Team Packaging Michael Fass & Annette Lautenbach
Bellingerstraße 7-9 Waldhofer Straße 102
36043 Fulda 69123 Heidelberg
T +49 661 88-130 T +49 6221 7056-090
E-Mail: anja.roehrle@dssmith.com E-Mail: a.lautenbach@KnowLytics.de
Internet: http://www.dssmith-packaging.de http://www.KnowLytics.dede

Mittwoch, 07. Dezember 2016, 06:25 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
November 2016: Stimmung unter Vorjahresniveau

Die Stimmung in der Druck- und Medienwirtschaft hat sich im November 2016 gegenüber dem Vormonat eingetrübt. So ging der saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage um 3,5 % auf 107,9 Zähler zurück. Das Vorjahresniveau wurde dabei um 5,5 % unterschritten. Gleichzeitig blickten die Druckunternehmer skeptischer in die Zukunft. Sie revidierten ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate, sodass der entsprechende Index von 100,6 Zählern im Oktober um 1,8 % auf derzeitige 98,8 Zähler sank. Die Veränderung zum Vorjahr war mit -1,3 % weniger stark ausgeprägt.

Die Entwicklung des saisonbereinigten Geschäftsklimaindexes der Druckindustrie – ein geometrisches Mittel der Geschäftslagebeurteilung und der Geschäftserwartungen – spiegelt die negativen Tendenzen der zwei Berechnungskomponenten des Indexes wider. Das Indexniveau sank im November 2016 auf 103,2 Zähler und lag damit 2,4 % unter dem Wert des Vormonats bzw. 3,3 % unter dem des Vorjahres.

Die Eintrübung dürfte auf die Auftragslage zurückzuführen sein. Die Druckereien waren zum einen vergleichsweise unzufrieden mit dem Auftragsbestand im Oktober 2016. Zum anderen beurteilten die Unternehmen ihre derzeitigen Auftragsbestände deutlich negativer als im Vormonat und im Vorjahr. Dies dürfte u. a. auch die erwartete Entwicklung der Produktionstätigkeit und damit auch die allgemeinen Geschäftslageerwartungen beeinflusst haben. Eine merklich positive Beurteilung der Preisentwicklung für eigene Erzeugnisse – der Saldo lag das erste Mal seit Februar 2001 wieder über Null – schien hingegen auf die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage kaum günstig ausgestrahlt zu haben.

Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Donnerstag, 01. Dezember 2016, 13:28 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
Oktober 2016: Positive Erwartungen trotz einiger Hürden

Der saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage von Druckunternehmen nahm von September auf Oktober 2016 um 3,5 % ab. Dennoch lag das derzeitige Indexniveau von 111,5 Zählern mit 2,6 % den zweiten Monat in Folge über dem Stand des Vorjahres.

44 % der Druckunternehmen stellten Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel (-25 %) fest, wobei davon 10 % weniger Unternehmen betroffen waren als noch vor einigen Monaten. Gestiegen sind hingegen die Behinderungen infolge von Fachkräftemangel (von 10 % auf 19 %) und Finanzierungsengpässen (von 2 % auf 9 %). Die Druckunternehmen beurteilen die Kreditvergabe der Finanzwirtschaft seit Jahren als zu restriktiv. Seit August 2016 scheint sich das Finanzierungsklima in der Branche noch weiter eingetrübt zu haben.

Den aktuellen Widrigkeiten zum Trotz zeigten die Geschäftserwartungen der Druckunternehmen für die nächsten sechs Monate im September 2016 wiederholt eine positive Tendenz. Der entsprechende saisonbereinigte Index erreichte einen Höchststand von 100,6 Punkten. Er nahm um 4,0 % gegenüber dem Vormonat und um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr zu.

Die optimistischen Erwartungen dürften u. a. die allgemein positive Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit der befragten Druckereien gegenüber ihren Wettbewerbern im Inland spiegeln. Zudem stiegen die Exporterwartungen trotz gleichzeitig gesunkener Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Druckereien gegenüber dem Ausland.

Die Entwicklung des saisonbereinigten Geschäftsklimaindexes der Druckindustrie – ein geometrisches Mittel der Geschäftslagebeurteilung und der Geschäftserwartungen – war im Oktober 2016 um 0,5 % über dem Vormonatsniveau. Der Index erzielte einen Stand von 105,9 Zählern. Das Vorjahresniveau wurde um 3,0 % überschritten.

Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Freitag, 28. Oktober 2016, 10:24 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
DBM Druckhaus Berlin-Mitte startet am 25.10.2016 einen Aktionsmonat für Druckerzeugnisse mit dem bekannten Umweltsiegel

Berlin, Oktober/November 2016. 2018 feiert das bekannte Umweltsiegel „Blauer Engel“ seinen 40. Geburtstag. Als Vorbereitung für dieses Jubiläum wird am 25. Oktober 2016 erstmals der „Aktionstag Blauer Engel“ stattfinden, der künftig an jedem 25. Oktober durchgeführt werden soll. An dem Tag wird es bundesweit viele Aktionen geben, die mit dem Umweltschutz zusammenhängen. Das DBM Druckhaus Berlin-Mitte ist die erste Druckerei die Druckprodukte nach den strengen Kriterien des "Blauen Engel für Druckerzeugnisse" (UZ 195) produzieren konnte. Weil sich am 30. November 2016 die Urkundenübergabe jährt, hat DBM einen Aktionsmonat vorbereitet um die Vielfalt umweltschonender Druckproduktion aufzuzeigen. Der Social-Media-Aktionsmonat startet dazu passend am 25. Oktober.

Während des Aktionsmonats werden auf facebook.com/druckhausberlinmitte unterschiedlichste Druckerzeugnisse, Papier, Techniken, Anwendungen und Veredelungen, die alle mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse ausgezeichnet wurden, vorgestellt. Viele Fotos wurden gemacht, um die Objekte gebührend zu präsentieren. Für die Darstellung der Objekte sind aktuelle Auszubildende und frisch ausgelernte und übernommene Mediengestalter von DBM verantwortlich. Auch auf Twitter unter twitter.com/DHBerlinMitte kann man der Aktion folgen. Der vom „Blauen Engel“ initiierte Hashtag #ichkaufblau und #ichdruckblau weisen auf die jeweiligen Aktionen hin.

Das DBM Druckhaus Berlin-Mitte ist schon lange ein Vorreiter wenn es um umweltgerechtes Drucken geht. Bereits seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert. Das ständige Streben nach weiteren Möglichkeiten zeigt der aktuelle Test von Leimen, Pappen und anderen Materialien für die Hardcoverproduktion nach Blauer Engel-Standard. Dies macht das Unternehmen zum z.Zt. einzigen Unternehmen, das bestimmte Printobjekte nach den strengen Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse (UZ 195) anbieten kann. Die Einbindung des Nachwuchses bei dieser Aktion zeigt einerseits die Förderung und Motivation neuer Mitarbeiter, passt andererseits zum Slogan des Blauen Engel, „Gut für mich, gut für die Umwelt“.

Neben der Präsentation von Druckerzeugnissen, stehen u.a. noch eine Informationsveranstaltung zum Blauen Engel für Druckerzeugnisse und eine Verlosung von Blauer Engel Druckprodukten auf dem Programm des Aktionsmonats des DBM.

www.facebook.com/druckhausberlinmitte
www.twitter.com/DHBerlinMitte

Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
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Telefax 030 / 20 35 32 75
E-Mail:mlind@druckhaus-berlin-mitte.de

Weitere Informationen unter:

Logo: www.druckhaus-berlin-mitte.de/blauerengel


Dienstag, 25. Oktober 2016, 06:29 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
bvdm vertritt die deutsche Druckindustrie in internationalen Standardisierungsfragen

Das ISO Technical Committee 130 „Graphic Technology“ diskutiert im Halbjahresrhythmus aktuelle Normenprojekte. Seit jeher vertritt der Bundesverband Druck und Medien (bvdm), Gründungsmitglied des TC 130, darin die Interessen und Ziele der deutschen Druck- und Medienunternehmen gegenüber den Bestrebungen anderer Interessengruppen. Mitte September traf sich das Gremium in den Räumen von Adobe Systems in San José, Kalifornien.

Gestärkt durch intensive Normungsarbeit im eigenen Land – so geht beispielsweise die ISO 12647 auf bvdm-Initiative zurück – sowie durch strategische Allianzen und Vernetzungen, gelang es dem bvdm auch dieses Mal wieder, seine Positionen und Argumente erfolgreich geltend zu machen. Im Vordergrund steht dabei stets, verlässliche und praxissichere Rahmenbedingungen für die deutsche Druckindustrie zu gewährleisten.

In allen aufgerufenen Projekten mit Bedeutung für die heimische Druckindustrie stehen die Chancen für eine erfolgversprechende Entwicklung gut. Das gilt insbesondere für die intensiv diskutierten Themen Multicolorfarbräume (in PDF/X, CxF und ICC-Profilen), Deinkbarkeit von Druckprodukten, Energieeffizienz digitaler Produktionsdrucksysteme sowie verschiedene Qualitätsmanagement-Projekte und notwendige Aktualisierungen bestehender Normenreihen.

Quelle:

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Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Dienstag, 04. Oktober 2016, 07:15 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
August 2016: Auftragsmangel drückt die Stimmung

Die Stimmung in der deutschen Druckindustrie hat sich im August 2016 gegenüber dem Vormonat eingetrübt. Der entsprechende saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslagebeurteilung von Druckunternehmen fiel um 2,5 %. Das derzeitige Indexniveau von 114,3 Zählern sank auch gegenüber dem Vorjahrestand (-0,4 %).

Ein Grund für die Eintrübung lag in der unbefriedigenden Entwicklung der Produktionstätigkeit im Vormonat infolge der dürftigen Nachfrage. Auch die aktuellen, aus dem Inland stammenden Auftragsbestände stagnierten. Die Beurteilung der Auslandsaufträge fiel hingegen gegenüber Juli 2016 positiver aus.

Die Geschäftserwartungen der Druckunternehmen für die nächsten sechs Monate setzten die negative Tendenz des Vormonats fort. Mit einem Minus von 0,3 % gegenüber Juli 2016 erreichte der entsprechende saisonbereinigte Index einen Stand von 93,9 Punkten. Das Niveau des Vorjahres konnte ebenfalls nicht erreicht werden.

Die seit einigen Monaten anhaltend optimistischen Erwartungen der Unternehmen bezüglich ihrer Produktionstätigkeit in drei Monaten konnten somit die grundsätzliche Skepsis bezüglich der Entwicklung der Geschäftstätigkeit nicht überwinden. Mehr als ein Drittel der Druckereien klagt über Auftragsmangel.

Die Entwicklung des saisonbereinigten Geschäftsklimaindexes der Druckindustrie – ein geometrisches Mittel der Geschäftslagebeurteilung und der Geschäftserwartungen – war im August 2016 mit 1,3 % unter Vormonatsniveau. Der Index erzielte einen Stand von 103,6 Zählern. Das Vorjahresniveau wurde um 2,3 % unterschritten.

Quelle:

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Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Montag, 05. September 2016, 06:32 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
bvdm unterstützt Ausbildung mit aktualisiertem ProzessStandard Offsetdruck

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Berufsschuljahres fördert der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die Ausbildung mit der druckfrischen Revision 2016 zum ProzessStandard Offsetdruck. Bereits im vergangenen Herbst stellte der bvdm der Lehrerarbeitsgemeinschaft Medien zahlreiche Exemplare des Handbuches ProzessStandard Offsetdruck für Berufsschulen zur Verfügung. Damit steht im neuen Schuljahr das Wissen bereit, das benötigt wird, um auch Druckerzeugnisse auf optisch aufgehellten Papieren farbsicher und zugleich wirtschaftlich zu produzieren. Denn neben den Regelungen der 2013 grundlegend überarbeiteten zentralen Prozessnorm für den Offsetdruck, ISO 12647-2, berücksichtigt die Revision 2016 des ProzessStandard Offsetdruck zahlreiche weitere wichtige Neuerungen im internationalen Normenwerk. Zu nennen ist hier besonders die gerade verabschiedete Prüfdruck-Norm ISO 12647-7, deren Inhalte eine tragende Säule des Standardisierungskonzeptes bilden.

Die 60 Seiten starke Revision 2016 kann mithilfe einer Ringösenheftung in das Handbuch ProzessStandard Offsetdruck eingefügt werden. Der reguläre Verkaufspreis der Revision 2016 beträgt netto ¤ 49,– (für Mitglieder der Druck- und Medienverbände ¤ 29,–). Wer noch nicht über das Handbuch verfügt, kann dieses einschließlich der Revision bis zum 15. August 2016 zum Einführungspreis von netto ¤ 239,– (statt ¤ 449,–) erwerben. Für Mitglieder der Druck- und Medienverbände beträgt der Einführungspreis netto nur ¤ 139,– (statt ¤ 239,–). Weitere Informationen und Bestellung unter www.bvdm-online.de/themen/technik-forschung/standardwerke/prozessstandard-offsetdruck/ergaenzung-revision-2016/.

Quelle:

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Über den bvdm
Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von neun regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 8.600 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 139.000 Beschäftigten.


Mittwoch, 03. August 2016, 10:56 Uhr

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Aktuelle Branchen-News
"Blauer Engel&" - Bücher und wer dahinter steckt
Die ersten beiden umweltfreundlichen Bücher mit dem „Blauen Engel“ sind erschienen. Beide wurden vom Druckhaus Berlin-Mitte produziert.

Berlin, Juli 2016. Am 21. Juni 2016 erschien das erste Buch, das nach den neuen Kriterien des Blauen Engel für Druckerzeugnisse gedruckt wurde. Es handelt sich um Der kleine Kinderarzt“ verlegt von der Stiftung Warentest. Nun folgt am 27. Juli das zweite. Es ist „Fairreisen“ vom Oekom Verlag. Gedruckt wurden beide beim Druckhaus Berlin-Mitte (DBM). Das Druckhaus ist die erste Druckerei, die bereits seit einem Jahr alle Anforderungen an eine emissionsarme und ressourcenschonende Druckproduktion erfüllt und Druckprodukte mit dem „Blauen Engel“ UZ- 195 kennzeichnen darf. Man muss sich schon fast wundern, dass das bekannteste Umweltzeichen im deutschsprachigen Raum erst jetzt für Druckerzeugnisse und damit auch für Bücher klar definiert wurde.

Eine umweltfreundliche Produktion verfolgen die beteiligten Verlage und das Druckhaus BerlinMitte seit vielen Jahren. Ein Fokus liegt dabei auf der Verwendung von Recyclingpapier. Um umweltgerechte Bücher herstellen zu können müssen weitere Aspekte in der Herstellung bedacht werden. UV-Lackierungen und der Einsatz von PVC als Kaschier-/Umschlagmaterial sind hierbei ausgeschlossen. Gegenwärtig ist DBM Druckhaus Berlin-Mitte dabei, Leime, Pappen und andere Materialien für die Hardcoverproduktion zu testen, so dass ab Herbst 2016 auch Hardcover-Bücher angeboten werden können. Erste Kunden haben dafür schon "reserviert".

Die weiteren Anforderungen an den Blauen Engel für Druckerzeugnisse sind hoch. Die Druckerei muss nämlich ein Umwelt-, Energie- und Abfallmanagement implementiert haben, mit mineralölfreien Farben drucken und bestimmte VOC-Emissionen einhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt können im Bogenoffsetdruck nur wenige diese erfüllen. Die Abwicklung der Zertifizierung übernimmt auch die beauftragte Druckerei, sie reicht die geforderten Unterlagen beim RAL ein. Der Blaue Engel für Druckerzeugnisse betrachtet nicht nur den Umweltaspekt sondern als einziges Siegel auch Gesundheitsaspekte während der Produktion und die Recyclierbarkeit des Produktes.

Der Blaue Engel für Druckerzeugnisse begeistert Rita Brosius von der Stiftung Warentest, „da damit erstmalig ein Standard eingeführt wurde, den alle Dienstleister gleichermaßen zu erfüllen haben und der für den Auftraggeber transparent gestaltet ist. Er sensibilisiert Verlage für weitergehende Prozesse in der Produktion und macht nicht halt beim Einsatz von Recyclingpapier und mineralölfreien Farben. Damit werden weitere Grundlagen gelegt, in allen Prozessen umweltfreundlich zu denken.“

Auditorium

Blauer Engel Bücher | Druckhaus Berlin-Mitte

Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte

Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Telefon 030 / 20 35 32 76
Telefax 030 / 20 35 32 75
E-Mail:mlind@druckhaus-berlin-mitte.de

Weitere Informationen unter:

Logo: www.druckhaus-berlin-mitte.de/blauerengel


Mittwoch, 27. Juli 2016, 14:09 Uhr

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